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Rocketboom neu

Vor wenigen Minuten (am Mittwoch um 19:30 Uhr) wurde die neue Staffel von Rocketboom ins Web gestellt.

   

Die Episode kann man sich unter http://www.rocketboom.com selbst ansehen. Was haltet ihr von Joanne Colan?

Poshow+ und der PR-Gag

Wie macht man heute PR? Man muss unter die Top3 bei Technorati kommen!

Vor ein paar Tagen startete still und leise Podshow+, die Podcasting-Site von Adam Curry – ohne ein Wort zu sagen, ohne eine Presseaussendung und ohne einen eigenen Podcast.

Weil man kein Geld ausgeben wollte, baute man scheinbar auf Mund-zu-Mund-Propaganda, indem man einen (für mich absichtlichen) Bug einbaute.

Der Bug funktioniert wie folgt: Statt auf den echten RSS-Feed zu verweisen, linkte man einen intern gespeicherten. Jeder, der einen RSS-Feed hat, weiß, dass man so die Kontrolle über seine Inhalte verliert und beispielsweise keinerlei Statistiken mehr auswerten kann. Noch schlimmer: Wenn viele Leute bei dem Service eien RSS-Feed abonnieren und es die Firma oder Site nicht mehr gibt, ist alles verloren. Alle Abonnenten sind dann weg.

Dass es eine enorme Aufregung geben würde, war vorauszusehen. Man stellte das System dennoch live und wartete ab. Binnen Minuten war die Aufregung da, binnen Stunden war das Problem gelöst.

Weil schlechte PR besser ist als gar keine, hat es geholfen. Der Traffic hat sich durch die Blogosphäre enorm erhöht. Currys Entschuldigung klingt wohl eher halbherzig …

Dennoch: schaut euch Podshow+ einmal an. Vielleicht sorgt es ja dafür, dass sich das Medium Podcasting mehr verbreitet.

Podcast-Vermarktungsfirma

Gestern bin ich auf audioads.de aufmerksam geworden. Die Podsdamer Firma will sich auf die Vermarktung von Podcasts stürzen. Und so soll das klappen:

  1. Ein Podcaster lädt seine Folge auf deren Server (Hosting ist also inklusive)
  2. Der RSS-Feed bleibt ebenso beim Podcaster wie alle Rechte an seinem Inhalte.
  3. Bei der Auslieferung (Download des Nutzers) wird der MP3-Datei am Anfang und am Ende ein Werbespot hinzugefügt

Die Abrechnung erfolgt pro Download, wie hoch die Erträge sein werden wurde noch nicht verraten. Ebenso ist unklar, wie hoch die Spanne für Audioads.de ist. Das soll erst beim offiziellen Start im August bekannt gegeben werden, eine erste Kampagne für Napster läuft bei einigen ausgewählten Podcastern schon.

Ich halte die Entwicklung grundsätzlich für gut, weil Podcasts durch große Mengen von Downloads für immer mehr Werber interessant werden. Andererseits habe ich auch so meine Zweifel.

Hinter audioads.de steht die Firma Ad On Media. Sie ist als „Limited“-Gesellschaft in Birmingham, UK eingetragen. Das ist zwar nichts schlimmes, man muss allerdings wissen, dass das nach einer extrem dünnen Eigenkapitaldecke riecht. Weil man auch das Hosting übernehmen will, können ganz ordentliche Kosten zukommen. Und was passiert dann mit den gehosteten Files?

Außerdem würde ich – wenn ich denn endlich meinen Podcast starte – nicht wollen, dass jemand bei meinen Werbeeinnahmen mitnascht. Meine Erfahrungen mit Google Ads & Co. haben gezeigt, dass es eigentlich gar kein Geschäft ist. Und von ganz wenig auch noch etwas weggeben zu müssen – das lohnt sich dann irgendwann nicht mehr …

Streit bei Rocketboom

Nachdem bereits mehrmals auf diesem Blog von Rocketboom.com die Rede war, will ich euch diese Nachricht nicht vorenthalten: Amanda Congdon verlässt den bislang erfolgreichsten Video-Podcast.

Die Show hatte im Schnitt 350.000 Abonnenten, manche Episoden wurden 1,2 Millionen Mal herunter geladen. Sie wurde von Andrew Baron begründet und produziert, Amanda Congdon – das wohl bekannteste Gesicht im Web 2.0 – wurde mittels Castings ausgewählt.

Wie es klingt, sind die beiden im Streit auseinander gegangen. „Andrew gehören 51 Prozent an Rocketboom, mir nur 49. Das muss ich akzeptieren“, so Amanda auf ihrem Weblog „Amanda unBoomed„.

Demnächst will Baron seine Zuseherschaft mittels Videobotschaft informieren, ein interimistischer Host soll die Sendung ab kommendem Montag weiter führen.

Es gibt mittlerweile auch schon erste Spekulationen, wer Amandas Job übernehmen könnte. Robert Scoble blickt in den Kaffeesud der Blogosphäre:

Allerdings haben die alle schon selbst gut gehende Shows …

Podcasts aus Österreich

Hab heute endlich einmal meine Wohnung geputzt. Nun ist endlich alles so sauber, wie ich es mag 🙂 Bei meinem Einsatz gegen Staub und Schmutz hab ich mir wieder ein paar Podcasts gegönnt.

Ich wollte einmal wissen, wie viel Hörfutter es aus Österreich gibt und wie gut es ist. Macht euch selbst ein Bild: hier sind alle Podcasts mit dem Stichwort „Österreich“ auf Podster.de. Die Aufstellung ist vermutlich aber nicht komplett.

Hier noch eine Zahl: Podster zufolge gibt es hierzulande 33 aktive Podcasts. Also solche möchte ich all jene bezeichnen, die innerhalb der letzten vier Wochen aktualisiert wurden. Wenn man die „Mehrfach-Produzenten“ Ö3 oder FM4 nur einmal zählt, dürft es rund 25 aktive Podcaster in Österreich geben.

Podshow kommt nach Österreich

Vor einigen Tagen hat Podfather Adam Curry verkündet, dass sein Startup Podshow nach Österreich und Deutschland kommt.

Was ist Podshow?

Podshow ist ein Silicon Valley-Startup, das Podcasting zu den Massen bringen und iTunes von Apple hier den Rang ablaufen will. Noch ist dort alles in Beta. Mehr als 20 Entwickler arbeiten seit vier, fünf Monaten daran – mit einigen viel versprechenden Ansätzen.

Wer steht hinter Podshow?
Gründer ist Adam Curry, Ex-MTV-Videojockey und Mit-Erfinder von Podcasting.

Was macht Podshow?
Erklärtes Ziel ist es, den Massenmedien (traditional mainstream-media) Konkurrenz zu machen. Mehr dazu in einem späteren Blog-Eintrag.

  • Sie aggregieren Nutzer:
    Podshow will es für Nutzer extrem einfach und bequem machen, Podcasts zu abonnieren. Diese sollen sich nicht mit RSS-Feeds etc. herumschlagen müssen. Allerdings geht das erst in wenigen Tagen in „Beta“.
  • Sie aggregieren Musik:
    Mit dem Podshow Music Network (PMN) ist es Curry gelungen, dass unzählige unabhängige Musiker und Indies ihre Musik den Podcastern kostenlos zur Verfügung zu stellen. Jegliche Musik, die es dort gibt, kann kostenlos in Podcasts gespielt werden. Einzig, es müssen Titel, Musiker und „Podshow“ genannt werden. Das PMN ist weltweit die einzig wichtige Anlaufstelle für Musik in Podcasts.
  • Sie aggregieren Podcasts:
    Das Teuerste an einem Podcast ist das schiere Datenvolumen. Ein Beispiel: Adam Currys „Daily Sourcecode“ hat geschätzte 100.000 tägliche Hörer, was jeden Tag für rund 3 Terabyte sorgt. Neben dem Traffic gibt es aber auch noch einige andere Probleme, etwa mit dem Feed-Managment. Podshow setzt mit dem „Podshow Delivery Network“ (PDN) genau hier an und ermöglicht es einigen Podcastern zum Teil schon jetzt, ihre Sendungen an die Nutzer zu bringen — kostenlos. Und täglich werden mehr Podcaster ins „Beta-PDN“ gelassen.
  • Sie aggregieren Werbung:
    Die Top-Podcasts auf Podshow werden vom Betreiber mit Werbespots versorgt. Je mehr Nutzer, je mehr Podcaster in Podshow sind — desto mehr Werbung wird es geben. Und wir sind da erst ganz am Anfang.

Warum ist das interessant und gefährlich gleichzeitig?

  • Podcasting wird mit Sicherheit seinen Platz in der Medienzukunft haben. Ich behaupte, dass diese Zukunft — bei dem anhaltendem Gedudle auf dem Ähter —eine große sein wird.
  • Die wahre Konkurrenz für Mainstream-Medien werden in fünf Jahren nicht andere Mainstream-Medien, sondern Google, Yahoo! und Microsoft sein. Im Falle von Radio-Sendern wird das dann eben beispielsweise Podshow sein.
  • Hier passiert etwas, wo die Europäer — wenn Curry damit am Markt soweit ist — meilenweit hinterher sein werden.
  • RSS-Feeds – und darauf bauen Podcasts auf – erzeugen eine ganz andere Bindung beim Nutzer. Ich persönlich hasse iTunes, habe aber alle meine Podcast-Feeds dort. Ich werde nicht so schnell wechseln, weil das mühsam ist. Sind die Marktpioniere und Opinion-Leader einmal dort, gehen sie nicht so leicht dort weg.
  • Und schlussendlich: Wenn nicht jetzt, dann ist Podcasting spätestens in ein paar Jahren ein bedeutender Werbemarkt.

wanted: my podcast

Seit gut einem halben Jahr plage ich mich mit dem Gedanken, einen eigenen Podcast zu machen. Jetzt wird es bald soweit sein müssen und „Georgs Welt“ muss bald starten, sonst wird es wohl für immer ein Hirngespinst bleiben. Aber ich brauche Eure Hilfe – nutzt dafür die Kommentarfunktion dafür oder mailt mir: email@georgholzer.at.

  • Würdet ihr einen – klein wenig technik-angehauchten – Podcast abonnieren?
  • Wie lange hättet ihr ihn gerne? 5, 10 oder 25 Minuten lang?
  • Würdet ihr einen Audio- oder Video-Podcast bevorzugen?
  • Wo würdet ihr den Podcast anhören? iPod oder anderer MP3-Player? Am PC in der Arbeit/zu Hause oder am Handy?

So würde Georgs Welt aussehen:

  • 10-15 Minuten lange
  • Leicht verständliche Technik-Trends, -News und -Tipps
  • Immer ein Gast mit dabei – stets Freunde und Bekannte von mir

Wollt ihr das? Was meint ihr? Welchen Podcast könnte man machen? Was wünscht ihr Euch?

#1 TechThoughts Podcast vom 11.11.2005

erian.jpgEs ist soweit! Mein erster Podcast ist on air, nein online! Im Gespräch ist Manfred Erian, Telekom-Chef in Kärnten.

Das Thema – nona – war alles Mögliche rund ums Internet.

  • Lokaler vs. globaler Content
  • Neue, digitale Medien
  • Breitband-Netze
  • und vieles mehr

Ich bin dabei, mir einen RSS-Feed zu basteln, wird aber noch ein wenig dauern.

Die unglaubliche Tiki Bar

Schon vor einiger Zeit bin ich auf einen Video-Podcast gestoßen, den ihr euch unbedingt einmal ansehen müsst. Die Leute von der Tiki-Bar sind ein Traum!

Hier der Link dazu: tikibartv.blogspot.com

Die Story ist ebenso banal wie lustig: In der Tiki Bar treffen sich hin und wieder ein paar Studenten. Wenn einer ein Problem hat, hat Dr. Tiki gleich ein Rezept parat – ein Rezept für einen Cocktail. Ist dieser gemixt, tschechern sich alle voll an.

Meine Lieblingsfolgen: Der London Fogcutter und die Checker Challenge.