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Georg als Barcode

Barcode von Georg's Adressdetails< – That’s me! Ehrlich! So ganz durchschaut habe ich einen neuen Live-Webdienst von Microsoft noch nicht. Unter barcode.ideas.live.com kann man sich eine Barcode für einen Kontakt oder einen längeren Text erstellen.

Hier links steht also meine Adresse. Hat man nun ein Handy mit Windows-Betriebssystem kann man ein Foto davon machen und – bum – man hat meine Kontaktdaten im Adressbuch.

Ob das allerdings ein Dienst für die Massen ist, will ich nicht beurteilen. Wer meine Handynummer, eMail-Adresse oder Anschrift braucht – es gibt auch einen einfacheren Weg dazu: ganz oben rechts findet ihr alles, was ihr wissen müsst.

Blogpause beendet – und wie!!!

In letzter Zeit war ich wieder mit Arbeit bis oben hin zugedeckt, daher blieb auch der Blog ein wenig links liegen. Aber die Lage hat sich seit Freitag gebessert. Und weil ich mich nach getan Arbeit immer ein wenig belohne, habe ich mir auch diesmal was gegönnt: Ein Camcorder – und wie ich meine der Beste fürs Web: die Sony DCR-SR90.

Sony DCR-SR90 Festplatten-Camcorder

Was ich damit vor habe? Videos zu machen natürlich! Das erste habe ich gerade fertig gemacht, dauert noch ein paar Minuten, dann stell ich es hier hinein.

Lang lebe Entrée

Internationaler als der heutige kann ein Abend wohl nicht sein.

Vor sechs Jahren habe ich Entrée, einen Verein zur Integration ausländischer Studenten, gegründet. Heute fand die Welcome Party der neuen Erasmus- und Joint-Study-Studenten statt. Schön zu sehen, dass die Idee weiter lebt.

Im Vergleich zu 2003, wo ich damit aufgehört habe, gibt es heute bei scheinbar jedem Event dutzende Digicams, aber keiner scheint Flickr zu kennen. Zumindest aber sind die Fotos nicht getaggt. Die einzig getaggten (was für ein Wort!) Fotos sind von mir … Dafür gibt’s ein Video auf Youtube.

PS: Es ist erst 1:00 Uhr und ich bin schon zu Hause. Warum? Weil man immer dann gehen muss, wenn es am Besten ist. So behält man alles in bester Erinnerung.

Zeit wird's!

Lange, sehr lange warte ich schon auf Windows Vista (davor „Longhorn“) und Office 2007. Seit heute wird’s echt dringend. Wir hatten heute eine ausgedehnte Sharepoint-Session in der Firma und just am Anfang machte der Sharepoint-Designer Schlapp. Fehler 2711?!?! Nach der Neuinstallation ging auch der Rest vom Office in die Knie. Selbst eine Neuinstallation hilft da nimmer weiter.

Office 2007 Installation Fehler

Aber das sind eben die Problem(chen)e, wenn man mit Beta-Software produktiv arbeitet. An sich lief bis dahin alles wie am Schnürchen – Murphy’s Law eben. Am Desktop funktioniert übrigens noch alles.

Am 25. Oktober soll Vista in RTM (Ready To Manfuacture) gehen. Office 2007 müsste auch in den nächsten zwei, drei Wochen fertig werden. Mal sehen, wie lange es dauert, bis ich als – zugegeben privilegierter – IT-Journalist an eine Kopie komme. Weil ich – zumindest am Notebook – auf Office 2003 zurück gehen muss, hoffe ich instänndig, nicht bis Ende Jänner 2007 warten zu müssen.

Und noch was: Daumen drücken ist erlaubt! Habe eben ein Mail vom Kuratorium für Journalismusausbildung bekommen. Ich hab dort das Journalismus-Kolleg besucht und bin seitdem auf der Mailing-Liste. Die veranstalten Anfang 2007 zum ersten Mal ein Austauschprogramm – das heißt ich wäre dann sechs Wochen in den USA. Vor der Bewerbung müssen allerdings auch noch die Chefs ihr OK geben. Das wird eine harte Nuss …

Hilfe! Ich bin …

… ja eigentlich liberal, glaube an den (nicht ungezügelten) Kapitalismus und wurde eigentlich recht konservativ erzogen. Und dann das!

wahlkabine.at

Es sei mir vergönnt, an Wahlkabine.at für die Nationalratswahl 2006 ein wenig zu zweifeln. Zumindest an meinem Ergebnis …

Austria is not Australia

Es kann ja durchaus vorkommen, dass Österreich mit Australien verwechselt wird. Aber dass das sogar in Österreich passiert, ist neu und wohl etwas peinlich. Was war geschehen? Ich habe in Berlin das Ladekabel für den Sony Camcorder im Hotel vergessen. Aber kein Problem: Das Hotel hat mir das gute Stück zugeschickt – per Expresspaket mit DHL.

Das gute Stück machte es sich vom Ritz Carlton nahe des Sony Centers auf die Reise. Von dort aus ging es über Leipzig nach Brüssel und Wien. Statt von hier aus weiter per Lkw nach Klagenfurt zu gelangen, wollte das Ladekabel lieber eine kleine Weltreise übernehmen. Es liegt derzeit in Melbourne herum, wo es Probleme mit der Verzollung gibt.

Wenn ich’s nicht selbst gesehen hätte – ich würde es nicht glauben. Hier der Link zum Tracking-Bericht und ein Screenshot für die Ewigkeit 🙂

dhl

Muhaha!

Happy Birthday

Heute vor einem Jahr ging’s los. Dabei stand schon am 25. August 2005 der erste Eintrag in meinem Blog (damals noch unter anderer Adresse). Und angefangen hat es gleich mit einer weltexklusiven Geschichte: Philips stellte zur IFA 2005 seinen ersten Media Center PC vor. Ich habe Fotos und Daten – wohl aus Schlampigkeit – schon Tage vor der geplanten Veröffentlichung zugespielt bekommen (nicht von Philips übrigens).

Ich habe den Eintrag allerdings nach ein paar Stunden vom Netz genommen und ihn später mit 1. September datiert. Ansonsten hätte jemand bei Philips Österreich wohl ernste Probleme bekommen. Der erste Eintrag und schon ein Learning: Was immer du schreibst, bedenke die Konsequenzen für dich und andere!

Ein Jahr danach – Bilanzen mag ich nicht wirklich – muss ich sagen, dass es mir extrem viel gebracht hat: Einen mit immerhin 3000 Euro dotierten Medienpreis, viele Einblicke durch die Beschäftigung mit den neuen Möglichkeiten im Web und meinen ersten (wenn auch winzig kleinen) Beraterjob.

Ich habe aber auch für meinen Offline-Job einiges dazu gelernt: Etwa, wie schnell man an Nachrichten kommen kann oder dass es da draußen eine unendlich große Quelle frischer Nachrichten für alles Mögliche gibt.

Warum ich blogge?
Es ist wieder mal Zeit für ein Mission Statement: Ich habe mich nie darum gekümmert, Werbung für meinen Blog zu machen. Ich habe einfach drauf los geschrieben – egal ob für mich allein oder 3000 Uniqe Visitors an einem Tag. Quote zählt hier nicht. Ich blogge, weil ich etwas zu schreiben habe. Ich tu mir die Arbeit an, weil es für mich wichtig ist, dass so viele Leute wie möglich mehr über Technologie erfahren sollen. Unser Leben und unsere Umwelt sind in einem Wandel, der schneller gar nicht sein kann. Möglichst wenige sollen da nicht mitkommen.

Und in meinem eigentlichen Job habe ich für derart wichtige Dinge einfach zu wenig Platz – eine Seite pro Woche ist einfach nicht ausreichend … Im Web kann ich locker zehn Beiträge am Tag schreiben (wäre ich nach der Arbeit oft nicht viel zu müde). The sky is the limit.

Cheers, auf ein neues Jahr & Danke fürs Lesen!
Georg

Ein kleiner Sieg

rechnung-31.gifLetzte Woche habe ich hier gebloggt, dass es ein Witz ist, für einen Tee 4,40 Euro zu verlangen. Vermutlich auch, weil ich in der Kleinen Zeitung darüber geschrieben habe, musste der Wirt reagieren. Der Tee kostet jetzt „nur noch“ 3,10 Euro (42,60 Schilling!). Auch wenn das immer noch ein gesalzener Preis ist, spaar sich jeder Teeliebhaber nun 1,30 Euro (fast 18 Schilling).

Als ich heute fragte, warum der Tee denn nun billiger geworden ist, bekam ich folgende Antwort: „Wir sind zwei Tage vor dem Bericht in der Kleinen Zeitung herunter gegangen.“ Interessant, dass man sich angesprochen fühlte, war das Kaffeehaus im Artikel ja gar nicht genannt. Aber derlei Recherchen sprechen sich schnell herum – verständlich, weil die Wirtschaftskammer ja für ihre Mitglieder da sein muss.

Was sagt uns das?
Blogs können etwas verändern – allerdings nur, wenn sie die richtigen Leser haben. Die wirklichen Massenmedien haben immer noch das „Monopol“, Dinge wirklich zu verändern.

Selbst Skandale (gefälschte Bilder, Irak-Zitate, Sonys Rootkit etc.), die von Bloggern aufgedeckt wurden, hätten nie zu Veränderungen geführt, wären sie nicht von großen Medienhäusern aufgenommen worden.

Was hat das mit den richtigen Lesern zu tun? Nun, könnte es ja sein, dass jemand über Wuchereien (Tee = 4,40 Euro) bloggt und wenn ich als Journalist einer Wirtschaftsredaktion darauf aufmerksam werde.

Es wird wohl noch ein bisserl dauern, bis Blogs von ihrer Reichweite so groß sind, dass sie wirklich große Dinge verändern können.

Ein Tee = 4,40 Euro

rechnung-tee.gifEigentlich geht es in diesem Blog um Technik – aber ich muss jetzt einmal eine Ausnahme machen. Oder doch nicht, es könnte auch die Technik des Abzockens von Gästen sein, in der hier die Rede ist.

Ich hab gerade am Alten Platz zwei schwarze Tees getrunken. Öfters als ein-, zweimal in der Woche sollte ich das allerdings nicht mehr tun, es sei denn ich gewinne einen Lotto 6er. Im Bar-VIP-Cafe (was für ein Name …) habe ich gerade 8,80 Euro für zwei Tees bezahlt.

Eine kleine Rechnung:
4,40 Euro pro Tasse Tee. Bekommen habe ich ein Teesackerl und eine Mini-Kanne heißes Wasser. Auf den Zucker habe ich verzichtet und weil es Earl Grey gab, habe auch die Milch unnütz.

Ein Kubikmeter Leitungswasser kostet bei den Klagenfurter Stadtwerken 0,9156 Euro. Sind wir großzügig und rechnen damit, dass ich einen Liter Wasser bekommen habe. Macht einen Materialpreis von 0,09 Cent.

Das Teesackerl: Gut, billiger Tee, wie ich ihn zu Hause habe kostet rund zwei Euro – allerdings für 20 Teesackerl. Macht Stückkosten von 10 Cent. Weil die im Gasthaus nicht Teekanne, sondern möglicherweise (oder besser: hoffentlich) etwas besseres kaufen, rechnen wir mit 20 Cent.

Was kommt noch dazu: Energie. Ein Wasserkocher braucht so rund 2000 Watt. Das Warmmachen von rund einem Liter Wasser dauert rund eine Minute. Der reine Arbeitspreis für Strom kostet für einen Haushalt 0,0824 Euro pro Kilowattstunde. Weil wir auch hier wieder großzügig sind, rechnen wir das Mal drei (Netzgebühren etc. sind ja auch noch zu bezahlen). Das macht dann in Summe etwas weniger als einen Cent.

Also ich komme auf einen Betrag von 21,09 Cent. Gut, Service, Miete, Beleuchtung oder Abwaschen kommen noch dazu. Aber ich meine, dass der Aufschlag von 2.086 Prozent auf die 4,40 Euro doch ein wenig mutig ist. Was meint ihr?

Das Café ist übrigens am Alten Platz, dort wo der T-Mobile-Store war – nur, dass ihr wisst, welches Café genau man in Klagenfurt meiden sollte.

Technorati-Tags: Klagenfurt, Wucher

On with the show! BigIdeas ist live!

Nur ein ganz schneller Post, weil ich schon in die City muss. Mein Podcast ist endlich live. Puh, das war mehr Arbeit, als ich gedacht habe.

Bin schon mal gespannt, wie sich das entwickelt.

www.bigideas.at ist die Adresse. Dort findet sich auch der RSS-Feed, den man noch manuell in iTunes eintragen muss. Aber ich arbeite daran … cu & cheers Georg