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Sony Center in Berlin

Am Nachmittag komme ich endlich dazu, die restlichen IFA-News zu posten. Einstweilen ein paar Eindrücke aus Berlin. Wenn ich nicht BWL studiert und anschließend Journalist geworden wäre, ich hätte mich wohl für Architektur entschieden.

Berlin ist, was Architektur betrifft, eine der Hochburgen in Europa. Kein Wunder, hatten die doch in den 90er Jahren genug Platz, sich etwas hinzustellen. Jeder, der einmal nach Berlin kommt, sollte sich unbedingt das Sony Center geben. Gestern machte ich eine kleine Foto-Session darin. Das Ergebnis ist ein Flickr-Set mit 154 Fotos. Enjoy.

   
   
   
   

Ein kleiner Sieg

rechnung-31.gifLetzte Woche habe ich hier gebloggt, dass es ein Witz ist, für einen Tee 4,40 Euro zu verlangen. Vermutlich auch, weil ich in der Kleinen Zeitung darüber geschrieben habe, musste der Wirt reagieren. Der Tee kostet jetzt „nur noch“ 3,10 Euro (42,60 Schilling!). Auch wenn das immer noch ein gesalzener Preis ist, spaar sich jeder Teeliebhaber nun 1,30 Euro (fast 18 Schilling).

Als ich heute fragte, warum der Tee denn nun billiger geworden ist, bekam ich folgende Antwort: „Wir sind zwei Tage vor dem Bericht in der Kleinen Zeitung herunter gegangen.“ Interessant, dass man sich angesprochen fühlte, war das Kaffeehaus im Artikel ja gar nicht genannt. Aber derlei Recherchen sprechen sich schnell herum – verständlich, weil die Wirtschaftskammer ja für ihre Mitglieder da sein muss.

Was sagt uns das?
Blogs können etwas verändern – allerdings nur, wenn sie die richtigen Leser haben. Die wirklichen Massenmedien haben immer noch das „Monopol“, Dinge wirklich zu verändern.

Selbst Skandale (gefälschte Bilder, Irak-Zitate, Sonys Rootkit etc.), die von Bloggern aufgedeckt wurden, hätten nie zu Veränderungen geführt, wären sie nicht von großen Medienhäusern aufgenommen worden.

Was hat das mit den richtigen Lesern zu tun? Nun, könnte es ja sein, dass jemand über Wuchereien (Tee = 4,40 Euro) bloggt und wenn ich als Journalist einer Wirtschaftsredaktion darauf aufmerksam werde.

Es wird wohl noch ein bisserl dauern, bis Blogs von ihrer Reichweite so groß sind, dass sie wirklich große Dinge verändern können.

Ein Tee = 4,40 Euro

rechnung-tee.gifEigentlich geht es in diesem Blog um Technik – aber ich muss jetzt einmal eine Ausnahme machen. Oder doch nicht, es könnte auch die Technik des Abzockens von Gästen sein, in der hier die Rede ist.

Ich hab gerade am Alten Platz zwei schwarze Tees getrunken. Öfters als ein-, zweimal in der Woche sollte ich das allerdings nicht mehr tun, es sei denn ich gewinne einen Lotto 6er. Im Bar-VIP-Cafe (was für ein Name …) habe ich gerade 8,80 Euro für zwei Tees bezahlt.

Eine kleine Rechnung:
4,40 Euro pro Tasse Tee. Bekommen habe ich ein Teesackerl und eine Mini-Kanne heißes Wasser. Auf den Zucker habe ich verzichtet und weil es Earl Grey gab, habe auch die Milch unnütz.

Ein Kubikmeter Leitungswasser kostet bei den Klagenfurter Stadtwerken 0,9156 Euro. Sind wir großzügig und rechnen damit, dass ich einen Liter Wasser bekommen habe. Macht einen Materialpreis von 0,09 Cent.

Das Teesackerl: Gut, billiger Tee, wie ich ihn zu Hause habe kostet rund zwei Euro – allerdings für 20 Teesackerl. Macht Stückkosten von 10 Cent. Weil die im Gasthaus nicht Teekanne, sondern möglicherweise (oder besser: hoffentlich) etwas besseres kaufen, rechnen wir mit 20 Cent.

Was kommt noch dazu: Energie. Ein Wasserkocher braucht so rund 2000 Watt. Das Warmmachen von rund einem Liter Wasser dauert rund eine Minute. Der reine Arbeitspreis für Strom kostet für einen Haushalt 0,0824 Euro pro Kilowattstunde. Weil wir auch hier wieder großzügig sind, rechnen wir das Mal drei (Netzgebühren etc. sind ja auch noch zu bezahlen). Das macht dann in Summe etwas weniger als einen Cent.

Also ich komme auf einen Betrag von 21,09 Cent. Gut, Service, Miete, Beleuchtung oder Abwaschen kommen noch dazu. Aber ich meine, dass der Aufschlag von 2.086 Prozent auf die 4,40 Euro doch ein wenig mutig ist. Was meint ihr?

Das Café ist übrigens am Alten Platz, dort wo der T-Mobile-Store war – nur, dass ihr wisst, welches Café genau man in Klagenfurt meiden sollte.

Technorati-Tags: Klagenfurt, Wucher

Ein Geständnis

Ironman LogoIch war faul, sehr faul im letzten Jahr. Dabei hatte ich so einen tollen Vorsatz: Anfang Juli 2005 war ich Feuer und Flamme für den Ironman. Ich bin mir sicher, dass man es schaffen kann, wenn man nur will. Wollten tu ich ja, nur bin ich konsequent inkonsequent.

Aber irgendwann mach ich’s! Nur dass ich dann nicht mehr den Fehler mache, das Jahr dazu zu sagen, bevor ich absolut bereit bin …

Morgen ist’s wieder so weit. Ratet mal, wo ihr mich findet!

Im Monat: 66 sexy Singles

Monat Cover Juli06Der Kärntner Monat hat in seiner Juli-Ausgabe eine Geschichte über „66 sexy Singles“. Eigentlich ist das auf diesem Blog ja kein Thema, nur: ich bin auch drinnen – an dritter Stelle (ohne dass es ein Ranking gibt) gelistet und Gott sei Dank ohne Foto (ich mag das nicht).

Vor mir ist übrigens Hannes Kirchbaumer, gleich hinter mir folgt Udo Jürgens. Ich frag mich aber eins: wird’s was bringen?

Das Ei natürlich!

Etwas off-topic, aber trotzdem (hoffentlich) lesenswert.

Manche Fragen sind wirklich einfach zu beantworten. Die ewige Frage nach Henne/Ei-Problem ist gelöst. Anlässlich der DVD-Premiere „Little Chicken“ lud der Produzent einen Philosophen, einen Bauern und einen Wissenschaftler ein. Sie sollten die Frage lösen, was zuerst da war – die Henne oder das Ei.

Die Lösung ist wirklich einfach: Das Ei. Der Grund dafür ist auch simpel: Während des Lebens, ändert ein Lebewesen niemals seine DNA.

Mehr dazu gibt’s in diesem Artikel im Guardian oder in der letzten Folge (#104) des „The World’s Tech Podcast“ der BBC.