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Tirol, ich komme bald!

Logo Tiroler TageszeitungAm letzten Freitag war ich in Innsbruck. Der Grund: Ab 1. August gibt’s Technik made by Georg auch in der Tiroler Tageszeitung! Riesen Danke an das Team rund um Frank Staud für die tolle Aufnahme.

Derweil toure ich durchs Silicon Valley. Fotos von meiner „Tournee“ gibt’s auf Flickr. In San Francisco hab ich gestern abend im Apple Store ein wenig mit dem iPhone spielen können. Echt cool das Teil – das hätte ich nie gedacht. Eine kleine Mini-iPhone-Review gibt’s hier.

Mit iPhone spielen

Etwas Größes könnte passieren

Um 14 Uhr CET findet ein Live-Webcast von Apple-Chef Steve Jobs und Eric Nicoli, CEO der EMI Music Group statt! Thema: EMI verabschiedet sich von DRM, Apple verkauft die Songs in iTunes. Kommt noch mehr?

Wenn das wirklich der Fall sein wird, dann ist es eine historische Pressekonferenz. Dann beginnt DRM wirklich wegzubrechen und der Druck auf Sony Music, Warner & Co. würde erheblich steigen.

Let’s hope and listen!

[Update:] Hört selbst. Wird eine ganze Menge veränderungen mit sich bringen.

Teures VoIP

Ich bin grad dabei, mir einen VoIP-Anschluss zuzulegen. Das Angebot der Kärntner Internet-Provider – es nennt sich Freecall Carinthia – klingt nicht schlecht. Die Tarife sind VoIP-typisch günstig – vor allem ins Ausland und netzintern.

Was aber teuer sein kann ist das Angerufen-werden. Bis zu 68 Cent werden hier pro Minute für Gespräche zu 0720er-Nummern fällig.

Kosten für Anrufe zu 0720er-Nummern

Achtung: Je nach Tarif kann es kleine Variationen dieser Preise geben.

Der Ausweg? Man nimmt seine alte Festnetznummer mit und schon glaubt der Anbieter des Anrufers, dass man ins normale Festnetz telefoniert – so zahlt man dann oft nur einen Cent oder gar nichts. Die Rufnummern-Mitnahme kostet allerdings ein klein wenig.

By the way: Excel 2007 rocks!

Der Preissturz geht weiter

So schnell kann’s gehen: Vor 10 Tagen hab ich mir angeschaut, was mobiles Breitband denn in Österreich so kostet. Grund waren für mich die Preissenkungen von One und Drei. Letzte Woche folgte dann T-Mobile und *exklusive* News hier: Auch die Mobilkom wird ihre Preise senken. Ab Montag gibt’s neue Produkte. Ein Tippster hat sie mir schon vorab gesteckt. Allerdings kenne ich die die genauen Nebenbedingungen (von denen es meist viele gibt) noch nicht.

Daher hier die aktualisierte Tabelle. Die Farbskala repräsentiert den jeweils teuersten MB-Preis (rot) und den günstigsten (grün) in der jeweiligen „Gewichtsklasse“:

Preisvergleich mobiles Breitband in Ö

Interessant am Launch der neuen Tarife: Es gibt keine Abstufungen mehr (gratis für 6 Monate, dann halber Preis und schließlich der volle Tarif). Daher kann man nun auch endlich die Monatstarife halbwegs übersichtlich präsentieren.

Dazurechnen muss man noch die Kosten für die Hardware. Das Modem (USB oder Datenkarte) ist je nach Tarif unterschiedlich teuer. Auch kann ein Aktivierungsentgelt anfallen. Das beträgt je nach Betreiber 39 bis 49 Euro, bei einigen gibt’s derzeit Aktionen.

Ein Upgrade auf die neuen Tarife der Mobilkom soll möglich sein. Das kostet allerdings 99 Euro – wenn der Vertrag allerdings noch lange läuft, könnte sich das lohnen.

Preissturz beim mobilen Webzugang

Seit einiger Zeit plakatiert One sein „höllenschnelles ultra-einfaches Internet“. Gestern bekam ich eine Presseaussendung von Drei und es scheint, als ginge der Preissturz beim mobilen Internet weiter. Bin schon gespannt, wann A1 und T-Mobile nachziehen.

Auf jeden Fall wird das mobile Internet bei solchen Preisen immer mehr zur Konkurrenz vom Festnetz-DSL. Zeit für einen Preisvergleich der vier Anbieter von Handy-Internet. Bei Telering, Bob, Yesss & Co. gibt’s nichts in diesem Bereich.

mobile-web.png

Aber nichts ist bei Mobilfunkbetreibern, wie es am ersten Blick scheint. Zu viele kleine Fußnoten, zu viel Kleingedrucktes: Zeitweise (wie gerade jetzt) geschenkte Aktivierungsentgelte, Aktionen für die ersten sechs Monate, dann ist’s vielleicht noch für weitere sechs Monate billiger und erst nach dem ersten Jahr bezahlt man den vollen Preis. Bei einem Betreiber muss man auch noch unterschiedliche Preise bezahlen – je nachdem, ob man schon Kunde ist oder nicht. Dazu gibt es noch unterschiedliche Preise für die Datenkarte, die man je nach Tarif auch geschenkt bekommen kann.

Praktisch bei One: Auch wenn das Datenvolumen verbraucht ist, kann man kostenlos weiter surfen. Es wird einfach nur die Geschwindigkeit auf 56 kBit/s gedrosselt.

Für welches Netz man sich entscheidet, ist neben dem Preis noch eine Frage der Netzabdeckung und die muss jeder für sich austesten.

Achtung: So ganz stimmt die Farbcodierung übrigens nicht – schließlich sind Tarife mit sehr viel Datenvolumen immer günstiger. Aber sie bieten hoffentlich zumindest einen Anhaltspunkt. Außerdem gelten die Cent-Beträge nur, wenn man das jeweilige Paket bis zum letzten Megabyte voll ausnützt.

PS: Wer einen Preisvergleich für fixes Internet haben will, kann doch beim Internet-Rechner der AK vorbeischauen.

[Update:] Habe gerade gehört, dass der Preisrutsch weiter geht. Bei T-Mobile könnte sich was tun. Mehr am Samstag in der Kleinen Zeitung 🙂

Mein Amazon-Index

Der niedrige Dollar macht Urlaube und Einkäufe in der US-Währung für Europäer gerade günstig. Andererseits verdienen sich Konzerne, die in Dollar bilanzieren ein Körberlgeld, indem sie einfach ihre Preise in Europa nich anpassen.

Gerade bei Elektronik ist sind Preise recht gut vergleichbar: Ein iPod ist ein iPod, egal ob man ihn in New York oder in Klagenfurt kauft. Die Transportkosten spielen keine Rolle, zumal diese Produkte ohnehin nicht in den USA, sondern meist in China hergestellt werden.

Ich bin auf eine Reihe von Artikel gestoßen, die sich darüber beklagen, dass etwa die Preisdiskrepanz bei Windows Vista zwischen den USA und dem Rest der Welt eklatant ist. Das hat mich dazu gebracht, mir meinen eigenen Amazon-Index durchzurechnen. Auf amazon.com und amazon.de habe ich die Preise gleicher Produkte verglichen. Hier das Ergebnis:

Das Ergebnis: Durchschnittlich sind elektronische Gadgets um 35 Prozent teurer. Lediglich zwei Produkte – ich habe willkürlich ausgesucht, was mir in den Kopf kam – waren im deutschen Store billiger.

Die Rekord-Differenz betraf das schon erwähnte Windows Vista. Nun kann man argumentieren, dass das lokalisieren teuer ist. Doch so ganz lasse ich das nicht gelten, denn auch die US-Version von Vista Ultimate wird sich über Sprachpakete lokalisieren lassen – ganz ohne Zusatzkosten!

Pakete kommen als Briefe

Man stelle sich Folgendes vor: Eine Tageszeitung erklärt ihren Lesern, dass sie ihr Blatt ab sofort nicht mehr zustellt, sondern dass man es doch bitte in der Redaktion abholen solle. Richtig: Sie würde wohl jeden einzelnen Leser verlieren.

Ein anderes Unternehmen ist da weniger zimperlich und machen genau das: Die Post. Um Zeit zu sparen, sind einige Postfüchse auf eine tolle Idee gekommen: Anstatt Pakete zu deren Empfängern zu tragen, wird einfach eine Paket-Benachrichtigung per Post zum Kunden geschickt. Ein „Zustellversuch“ soll nicht möglich gewesen sein. Man möge das Paket doch beim Postamt XXXX abholen.

Post Paketbriefe

Bereits zum dritten Mal habe ich in letzter Zeit derlei Zettel nach Amazon-Bestellungen bekommen. Und nachweislich war der Zusteller gar nicht bei der Türe. Es wäre sich vom Postlauf schon gar nicht ausgegangen.

Keine Seltenheit, wie sich herausstellt. Einige Leser und Bekannte haben mir ähnliches erzählt.

Normalerweise darf ein Paket nur so „zugestellt“ werden, wenn der Paketzusteller keinen Zugang zum Postfach hat. Etwa wenn es eine Haustüre gibt, die ständig versperrt ist. Das ist bei mir nicht der Fall, davon konnte sich auch der Kärntner Post-Sprecher Andreas Pachler überzeugen. Somit musste er den Fehler eingestehen.

Dass ich kein Einzelfall bin, habe ich aus Post-Kreisen erfahren. Vor zwei Jahren soll es – zumindest in Klagenfurt – extrem gewesen sein. Man ging gegen allzu unmotivierten Paketzusteller vor, worauf die Zahl der Beschwerden zurück gegangen sein soll. Häufen tun sich solche Fälle übrigens in Zeiten von Grippewellen und wenn es in der Urlaubszeit zu wenige Vertretungen gibt.

Bei solchen Dienstzusammenlegungen kann es schon vorkommen, dass ein Zusteller 50 bis 80 Pakete mehr auszutragen hat. Wenn man nicht gleich die Benachrichtigungen per Post verschickt, dauert das zwar länger, die zusätzliche Zeit wird jedoch in Form von pauschalen Überstunden abgegolten.

Ich kann mir gut vorstellen, dass einige der fleißigeren Paketzusteller auf ihre fauleren Kollegen gar nicht gut zu sprechen sind …

Auch eine weitere Methode des Zeitsparens wird häufig praktiziert: Anstatt darauf zu warten, dass der Empfänger aus dem vierten Stock herunter kommt, wird gleich eine Benachrichtigung in den Postkasten geworfen. Ich bestelle recht viel bei Amazon & Co., doch angeläutet wurde kaum – und ich bin vormittags oft zu Hause!

Ein Mail und es wurde billiger!

Ich hab ein samstägliches Ritual: Ich geh um 9 oder 10 Uhr gemütlich in meine Buchhandlung und kauf mir ein Buch oder eine Zeitschrift. Damit gehe ich dann in ein ruhiges Kaffeehaus und schmökere drin rum. Zum Auslesen fehlt mir dann aber doch immer die Zeit … Aber wer hat schon alle seine Bücher ausgelesen?

Letzten Samstag besorgte ich mir ein Buch über digitale Videos (hier das eBook dazu). Wirklich gut aufgemacht und lesenswerter Stoff. Doch als ich das Preisetikett löste, ärgerte ich mich maslos: Nicht dass Bücher in Österreich generell teurer sind – mein Buchhändler legte auch noch eins drauf. Statt 41,10 Euro bezahlte ich 42,25 Euro.

buch-preis.jpg

Ein Mail an die Buchhandlung und es stellte sich heraus, dass für beinahe alle Bücher von Pearson (Markt & Technik gehört beispielsweise dazu) überhöhte Preise im System waren.

Die Buchhandlung rufte mich zurück und gelobte Besserung: Man wird nun alle Buchpreise revidieren. Also: Solltet ihr Gleiches bemerken – am besten gleich beim Verkaufspersonal nachfragen!

Mit der Kraft der Sonne

Was macht man, wenn man an einem sehr verlassenen Ort ohne Strom ein Rechenzentrum errichten will? Man macht’s mit Solarenergie. Der Chiphersteller Via hat im Südpazifik ein interessantes Projekt verwirklicht.

Um dabei ans Limit des Stromverbrauchs gehen zu können, müssen möglichst sparsame Rechner eingesetzt werden. Das bringt mich zu einem anderen Bild: Vor allem Rechenzentren verlangen immer mehr wirklich stromsparende Prozessoren. Der Grund dafür ist einfach: Auf deren Dächern gibt es kaum noch Platz für Kühlgeräte.

Der erste Schritt bei PCs ist mit neuen Prozessor-Architekturen bei Intel, AMD und Via gemacht. Jetzt müssen noch ganze Systeme nachkommen. Bevor es soweit kommt, muss der Konsument (genau wie die Rechenzentren) nach effizienteren Chips verlangen.

Wie gut ist mein Professor?

Evaluation wird an österreichs Universitäten groß geschrieben. Kein Wunder, steht doch im Gesetz, dass Lehrveranstaltungen evaluiert werden müssen. Die Krux an der Sache: Nirgends steht, was mit den Ergebnissen der Überprüfung passieren muss.

Zwei Berliner Stundenten haben dafür nun eine Lösung gefunden: Sie lassen alle Studenten Deutschlands abstimmen. Dass sich die Professorenschaft nicht gerade über die Website meinprof.de freut, ist verständlich. Zu viel hängt davon ab und Studenten sind ja wirklich unkontrollierbar. So hat die Technische Hochschule Aachen mit dem Anwalt gedroht, wenn ihre eigenen Professoren nicht vom Netz genommen werden.

Der Erfolg ist enorm: Über 25.000 Professoren und über 160.000 Kurse wurden schon bewertet. Das wäre doch auch ein Auftrag für unsere ÖH, oder? Vorbild für die Deutschen war übrigens die US-Site ratemyprofessor.com.