Milchmädchenrechnung

Mit ihrer Praxis der Handystützung und überlangen (womöglich sittenwidrigen) Vertragslaufzeiten schaden sich Mobilfunker nachhaltig! Wie und warum, soll folgendes Beispiel zeigen:

Nehmen wir an, ein Mobilfunker subventioniert ein Tablet zum Preis von 599 Euro. Mit Vertrag würde es dann nur 299 Euro kosten. Dafür muss der Kunde einen Datenvertrag über 10 GB zu 25 Euro im Monat mit einer Vertragsbindung von 36 Monaten abschließen.

Habe heute gehört, dass so ein Vertrag bei einem Mobilfunker tatsächlich kommen soll oder zumindest in Erwägung gezogen wird.

Ergibt folgende Rechnung der Gesamtkosten:
299 + 36 x 25 = 1199 Euro

Ohne Stützung, ohne Bindung, dafür mit absolut tablet-tauglichen 1GB bei einem Diskonter:
599 + 36 x 4 = 743 Euro

Ersparnis: 456 Euro. Da geht sich fast schon ein iPad dazu aus!

Klar, gibt es in diesem Beispiel nur 1 GB im Monat, das sollte allerdings bei weitem ausreichen. Am iPhone brauche ich nur rund 300 MB. Auch bei Konsum von YouTube-Videos und dergleichen, ist das ausreichend, wenn man zu Hause, im Café oder im Büro Wlan hat. Im Zweifel: 2 GB kosten bei 3 nur 6 Euro und dafür gibt’s in einigen Ländern keine Roamingkosten!

Hier beispielhaft alle (bislang bekannten) Tablet- und iPad-Tarife:

Warum aber schaden sich die Netzbetreiber damit?

  • Sie verschleiern (bewusst oder unbewusst) die kompletten Kosten und bekommen dadurch – meiner Meinung nach – ein schmieriges Image.
  • Kaum wer hat ein Netbook oder iPad für 36 Monate und wird dennoch durch ständige Zahlungen negativ an seinen Vertragsabschluss erinnert. Dass der Netzbetreiber so nicht gut in Erinnerung bleibt, ist logisch.
  • Kunden kann man nicht einsperren. Entweder sind sie freiwillig bei einem oder eben nicht.
  • Mobilfunker sind Dienstleister, keine Hardwareverkäufer mit angebundenem Kundengefängnis!
  • Aktuell beklagen die Mobilfunker ständig, wie teuer die Subventionen wären. Dass sie so das Image eines Jammerers bekommen, sehen sie offenbar nicht.
  • Wenn die Mobilfunker nicht mehr oder weniger subventionieren wollen, bräuchten sie einfach nur die oben vorgezeigte Rechnung mit ihren Kunden durchrechnen. Ich weiß, was die wählen würden!
  • Das umständliche Herumrechnen mit Treueprogrammen wie Mobilpoints, Flamingos oder Bonustufen wäre dann auch passé. In Wirklichkeit dienen die ohnehin nur der Intransparenz und der weiteren Bindung von Kunden.

Die meisten Kunden sind nur leider zu unmündig, um die obige, sehr einfache, Rechnung anzustellen. Wäre das anders, hätten wir eine weit bessere Qualität am Markt. Dann stünde bei den meisten die Zuverlässigkeit des Netzes im Vordergrund und nicht nur die „Null-Euro-Angebote“, die man gerade auf Zeitungsinseraten sieht.

Gerade das iPad zeigt vor, wie es gehen kann: Man kauft ein Gerät ohne Subvention und kauft sich die Dienstleistung dazu – ohne Bindung und ohne Fallstricke. Wenn die Dienstleistung nicht mehr passt, geht man zu einem anderen Betreiber.

ÄŒas je zrel! Die Zeit ist reif!

Mit Bauchweh habe ich am 25. April mein Kreuzerl bei Heinz Fischer gemacht. Am Donnerstag wurde der mit knapp 80 Prozent (bei einer Wahlbeteiligung von nur 53,6 Prozent) wieder gewählte Bundespräsident angelobt.

Ich habe ihn deshalb mit Bauchweh gewählt, weil er u.a. in seiner ersten Amtsperiode als Hüter der Verfassung viel zu wenig getan hat, um der Verfassung Geltung zu verschaffen. Dutzende Entscheide des Verfassungsgerichtshofs in der Ortstafelfrage waren nötig, damit in Kärnten weiter rein gar nichts getan wird. Diese Ignoranz gegenüber dem Staatsgrundgestz (in Klagenfurt und Wien) tut weh.

Doch heute hörte ich Bemerkenswertes in der Rede des Bundespräsidenten. Es waren klare Worte, als er sich für eine baldige Lösung des Ortstafelstreits aussprach. Ein Konflikt, der ohnehin – wie Fischer heute auch meinte – schon seit langem keine Daseinsberechtigung mehr hat.

Jetzt sollten endlich auch die Politiker in Kärnten zur Vernunft kommen: Dann ist die Lösung dieses Problems nicht unmöglich.

Auf seiner Website findet sich die Rede Fischers im kompletten Wortlaut. Hier der Ausschnitt zum Ortstafelstreit:

Noch einen Gedanken möchte ich an dieser Stelle anfügen, weil in wenigen Monaten des 90. Jahrestages der Kärntner Volksabstimmung gedacht wird:

Ich trete mit Nachdruck dafür ein, dass unser Verhältnis zu österreichischen Staatsbürgerinnen und Staatsbürgern mit slowenischer Muttersprache, das ich als gut und sehr positiv empfinde, in vollem Umfang auch auf den Boden von Art. 7 des Österreichischen Staatsvertrages gestellt wird — ähnlich wie das in Bezug auf die Volksgruppe mit kroatischer Muttersprache bereits geglückt ist.

Das Thema der zweisprachigen Ortstafeln in Kärnten auf der Basis des Staatsvertrages und der in diesem Zusammenhang ergangenen Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes zu lösen, kann bei ehrlichem gutem Willen keine unlösbare Aufgabe sein. Und es ist auch keine unlösbare Aufgabe!

Es hat in letzter Zeit diesbezüglich auch manches ermutigende Zeichen gegeben.

Ich darf daher mit Emotion und aus Überzeugung an den Herrn Landeshauptmann von Kärnten sowie an die Mitglieder der Kärntner Landesregierung und des Kärntner Landtages in Zusammenarbeit mit Organen des Bundes die Bitte richten, das teilweise noch ungelöste Problem der Kärntner Ortstafeln ohne Zeitverzug in rechtsstaatlicher und vernünftiger Weise zu lösen.

Es liegen alle Argumente auf dem Tisch. Niemand hat etwas zu befürchten und alle haben zu gewinnen. Lösen wir endlich ein Problem, für das es keine Daseinsberechtigung mehr gibt!!!

Die Zeit ist reif!

Oder wie unsere Landsleute aus der slowenischen Volksgruppe sagen würden: ÄŒAS JE ZREL!!!

Bildhinweise: Hauptbild Alexander Krischnig, Bilder von der Angelobung: Hofburg.at/kein Fotograf genannt.

Zurück in die Vergangenheit

In einigen Bereichen kommt es mir vor, als würden wir nur einen Schritt nach vorne gehen und zwei zurück. Zwei Beispiele gehen mir schon lange im Kopf herum.

Beispiel Raumfahrt

Am 26. Februar 2011 beendet die Endeavour ein Kapitel der Raumfahrt-Geschichte. Zum letzten Mal für lange Zeit wird es bemannte Raumfahrt in einem wiederverwendbaren Raumfahrzeug geben.

Die 134. wird die letzte Shuttle-Mission sein. Seit 1981 sind die Shuttles im Einsatz, zwei der fünf Raumtransporter – Challenger und Columbia – endeten in einer Tragödie. Und dennoch war es das erfolgreichste Programm in der Geschichte der Weltraumfahrt. Für ein neues Raumfahrzeuge fehlt das Geld.

Mit Ausnahme dem Transport in Kapseln zur Internationalen Raumstation, die auch ein Ablaufdatum hat, wird es dann wohl kaum mehr bemannte Raumfahrt geben.

Schade.

Beispiel Luftfahrt

1969 sind wir schneller über den Atlantik geflogen als im Jahr 2010.

Der Absturz einer Concorde im Jahr 2000 (übrigens der einzige überhaupt) führte2003 zur endgültigen Außerdienst-Stellung des letzten majästischen Donnervogels.

Schade.

Auch wenn das Fliegen damit alles andere als ökonomisch und ökologisch war … wo blieb der Fortschritt? Heute gibt es lediglich den super-effizienten und möglichst ökonomischen Transport in Riesenvögeln über den großen Teich und um die ganze Welt.

Bewegen wir uns in einigen Bereichen zurück? Wo bleibt der Antrieb, besser, schneller, höher, stärker (und jetzt auch noch umweltfreundlicher) zu sein?

Frage: Was sind die nächsten ambitionierten Projekte oder kolossalen Ziele, auf die wir lange hinarbeiten und unvorstellbare Herausforderungen meistern müssen?

Facebook in Zahlen

Jeder 13. Weltenbürger ist Mitglied von Facebook. Heute hat das Social Network exakt (laut eigenen, recht ungenauen Aussagen) 478.908.480 Mitglieder. Das bedeutet, dass 7,29 Prozent aller mittlerweile 6,5 Milliarden Menschen Mitglied bei Facebook ist.

Die 500 Millionen Marke sollte beim aktuellen Wachstum Ende Juli/Anfang August erreicht sein.

Wie man zu solchen Zahlen kommt? Man braucht zu viel Zeit und Geduld. Dann kann man dies über die Facebook-App „Seiten und Werbeanzeigen“ selbst rausfinden. Habe heute für ein Projekt ein paar Zahlen gebraucht und war dann gar nicht mehr zu stoppen.

Facebook im deutschen Sprachraum

Interessant für diesen Blog ist zuallererst die deutschsprachige Zielgruppe.

Hier zeigt sich ganz deutlich, dass Facebook in Deutschland weit weniger Reichweite hat als in Österreich. Dies mag vor allem am schärferen Wettbewerb liegen. Schon 2008 gab es an die 150 Social Networks in der Bundesrepublik. In Deutschland sehr weit verbreitet sind immer noch Xing, die VZ-Gruppe oder Lokalisten.

Für Werbetreibende, die auf ein junges Publikum abzielen geht somit in Österreich und der Schweiz ohne Facebook rein gar nichts mehr.

In der Schweiz gab es diese Netze höchstens im deutschsprachigem Teil, weshalb der Marktanteil von Facebook bei den Eidgenossen generell am höchsten ist. Interessant allerdings: In Österreich liegt Facebook bei den 13- bis 17-Jährigen vor der Schweiz.

Die Alters- und Geschlechterverteilung der Facebook-Nutzer in Österreich: Bei jüngeren Frauen hat Facebook eine deutlich höhere Verbreitung, die sich dann im Alter bei Männern nach oben hin ins Gegenteil umkehrt.

Hier zeigt sich übrigens auch, wie relativ ungenau die Zahlen von Facebook sind. In Österreich gibt es laut Statistik Austria 45.641 Frauen im Alter von 14 Jahren, Facebook will 48.660 weibliche Mitglieder in dieser Altersgruppe haben.

Facebook-Marktanteile weltweit

Interessant ist der Marktanteil nicht nur aus Sicht der Werbetreibenden sondern auch für die Nutzer selbst. Je höher der ist, umso mehr übernimmt Facebook auch die Funktion des Telefonbuchs.

Andererseits sagt er – abgesehen von Sonderfällen wie etwa China – auch ein wenig auch über die Vernetzung eines Landes und seiner Bürger aus. Hier die Hitliste der Facebook-Länder weltweit:

Facebook International

# Land Facebook Einwohner Anteil
1 Brit. Jungferninseln 15.400 23.000 66,96%
2 Island 187.780 323.000 58,14%
3 Kaiman Inseln 24.940 49.000 50,90%
4 Gibraltar 14.360 29.000 49,52%
5 Färöer 23.960 48.500 49,40%
6 Hongkong 3.408.240 7.009.000 48,63%
7 Norwegen 2.302.100 4.812.000 47,84%
8 Dänemark 2.527.000 5.470.000 46,20%
9 Kanada 15.497.900 33.573.000 46,16%
10 Jersey 41.920 91.000 46,07%
11 Isle of Man 34.020 75.000 45,36%
12 Monaco 14.940 33.000 45,27%
13 UK 26.543.600 61.565.000 43,11%
14 Australien 9.012.360 21.293.000 42,33%
15 Israel 3.006.460 7.170.000 41,93%
16 Schweden 3.798.020 9.249.000 41,06%
17 Chile 6.944.540 16.970.000 40,92%
18 Malta 163.660 409.000 40,01%
19 USA 125.881.220 314.659.000 40,01%
20 Brunei 156.700 400.000 39,18%
21 Bermuda 26.480 68.000 38,94%
22 Neuseeland 1.650.040 4.266.000 38,68%
23 Guernsey 24.520 65.000 37,72%
24 Barbados 93.880 256.000 36,67%
25 Bahamas 125.160 342.000 36,60%
26 V.A.E. 1.667.560 4.599.000 36,26%
27 Macao 200.700 560.000 35,84%
28 Irland 1.597.000 4.515.000 35,37%
29 Mazedonien 708.980 2.042.000 34,72%
30 Niederl. Antillen 75.640 218.000 34,70%
31 Finnland 1.793.300 5.326.000 33,67%
32 Luxemburg 162.660 486.000 33,47%
33 St. Kitts & Nevis 17.340 52.000 33,35%
34 Turks- und Caicosinseln 10.940 33.000 33,15%
35 Guam 55.800 169.000 33,02%
36 Belgien 3.505.920 10.647.000 32,93%
37 Antigua 28.800 88.000 32,73%
38 Zypern 267.580 871.000 30,72%
39 France 18.942.220 62.343.000 30,38%
40 St. Vincent & Grenadinen 32.940 109.000 30,22%
41 Türkei 22.552.540 74.816.000 30,14%
42 Schweiz 2.234.380 7.568.000 29,52%
43 Taiwan 6.745.160 22.990.000 29,34%
44 Slowenien 582.840 2.020.000 28,85%
45 Puerto Rico 1.135.580 3.958.000 28,69%
46 Bahrain 226.480 791.000 28,63%
47 Qatar 396.860 1.409.000 28,17%
48 Italien 16.647.260 59.870.000 27,81%
49 Grönland 15.600 56.700 27,51%
50 Slowakei 1.481.000 5.406.000 27,40%
51 Liechtenstein 9.840 36.000 27,33%
52 Kroatien 1.192.160 4.416.000 27,00%
53 Malaisien 7.317.520 27.468.000 26,64%
54 Andorra 22.780 86.000 26,49%
55 Argentinien 10.452.040 40.276.000 25,95%
56 Tschechien 2.686.040 10.369.000 25,90%
57 Trinidad & Tobago 342.600 1.339.000 25,59%
58 Griechenland 2.838.700 11.161.000 25,43%
59 Malediven 78.360 309.000 25,36%
60 Montenegro 157.460 624.000 25,23%
61 Österreich 2.084.840 8.364.000 24,93%
62 Uruguay 834.900 3.361.000 24,84%
63 Albanien 776.620 3.155.000 24,62%
64 Grenada 25.280 104.000 24,31%
65 Neukaledonien 58.600 246.000 23,82%
66 Spanien 10.612.820 44.904.000 23,63%
67 Venezuela 6.686.300 28.583.000 23,39%
68 Portugal 2.494.540 10.707.000 23,30%
69 Libanon 962.440 4.224.000 22,79%
70 Dominica 15.120 67.000 22,57%
71 Kolumbien 10.226.820 45.660.000 22,40%
72 San Marino 6.860 31.000 22,13%
73 Bosnien & Herzeg. 815.520 3.767.000 21,65%
74 Serbien 2.064.220 9.850.000 20,96%
75 Amerik. Jungferninseln 21.980 108.000 20,35%
76 Bulgarien 1.504.640 7.545.000 19,94%
77 Litauen 650.900 3.287.000 19,80%
78 Nörd. Marianen 14.260 82.000 17,39%
79 Kuwait 518.540 2.985.000 17,37%
80 St. Lucia 29.560 172.000 17,19%
81 Estland 227.420 1.340.000 16,97%
82 Costa Rica 772.560 4.579.000 16,87%
83 Panama 562.800 3.454.000 16,29%
84 Niederlande 2.644.460 16.592.000 15,94%
85 Philipinen 14.600.300 91.983.000 15,87%
86 Mauritius 203.700 1.288.000 15,82%
87 Franz. Polynesien 41.560 265.000 15,68%
88 Martinique 62.340 398.000 15,66%
89 Tunesien 1.594.700 10.272.000 15,52%
90 Jordanien 923.400 6.316.000 14,62%
91 Ungarn 1.455.840 9.993.000 14,57%
92 Seychellen 10.700 84.000 12,74%
93 Jamaica 343.060 2.719.000 12,62%
94 Deutschland 9.948.700 82.167.000 12,11%
95 Mexiko 12.978.440 109.610.000 11,84%
96 Indonesien 25.912.960 229.965.000 11,27%
97 Franz. Guyana 22.580 206.000 10,96%
98 Belize 29.760 307.000 9,69%
99 Saudi Arabien 2.385.740 25.721.000 9,28%
100 Ecuador 1.241.120 13.625.000 9,11%
101 Georgien 386.080 4.260.000 9,06%
102 Domenik. Republik 885.100 10.090.000 8,77%
103 Peru 2.551.700 29.165.000 8,75%
104 Fiji 73.280 849.000 8,63%
105 Rumänien 1.555.360 21.275.000 7,31%
106 Polen 2.772.540 38.074.000 7,28%
107 Bolivien 687.440 9.863.000 6,97%
108 El Salvador 408.000 6.163.000 6,62%
109 Guyana 49.680 762.000 6,52%
110 Thailand 4.216.680 67.764.000 6,22%
111 Dschibuti 31.440 516.000 6,09%
112 Lettland 130.240 2.249.000 5,79%
113 Marokko 1.849.740 31.993.000 5,78%
114 Südafrika 2.884.080 50.110.000 5,76%
115 Oman 157.440 2.845.000 5,53%
116 Surinam 24.880 520.000 4,78%
117 Singapur 226.580 4.737.000 4,78%
118 Guatemala 653.880 14.027.000 4,66%
119 Ägypten 3.581.460 82.999.000 4,32%
120 Honduras 312.240 7.466.000 4,18%
121 Botswana 77.940 1.950.000 4,00%
122 Paraguay 243.700 6.349.000 3,84%
123 Mayotte 6.900 187.000 3,69%
124 Bhutan 25.420 697.000 3,65%
125 Nicaragua 185.920 5.743.000 3,24%
126 Sri Lanka 587.980 20.238.000 2,91%
127 Algerien 928.100 34.895.000 2,66%
128 Brasilien 4.757.200 193.734.000 2,46%
129 Libyen 156.240 6.420.000 2,43%
130 Gambia 39.140 1.705.000 2,30%
131 Südkorea 1.108.840 48.333.000 2,29%
132 Ghana 521.960 23.837.000 2,19%
133 Senegal 274.000 12.534.000 2,19%
134 Moldawien 78.060 3.604.000 2,17%
135 Armenien 62.600 3.083.000 2,03%
136 Aserbaidschan 174.260 8.832.000 1,97%
137 Palästina 84.240 4.277.000 1,97%
138 Kenia 759.560 39.802.000 1,91%
139 Mongolei 44.100 2.671.000 1,65%
140 Nepal 470.920 29.331.000 1,61%
141 Gabun 22.640 1.475.000 1,53%
142 Swasiland 14.460 1.185.000 1,22%
143 Vietnam 1.019.120 88.069.000 1,16%
144 Pakistan 1.937.760 180.808.000 1,07%
145 Nigeria 1.616.120 154.729.000 1,04%
146 Laos 60.300 6.320.000 0,95%
147 Japan 1.192.220 127.156.000 0,94%
148 Ukraine 425.680 45.708.000 0,93%
149 Mauretanien 29.600 3.291.000 0,90%
150 Russland 1.244.280 140.874.000 0,88%
151 Indien 10.547.240 1.198.003.000 0,88%
152 Weißrussland 75.420 9.634.000 0,78%
153 Niger 11.580 1.529.000 0,76%
154 Irak 225.600 30.747.000 0,73%
155 Kamerun 140.940 19.522.000 0,72%
156 Haiti 70.480 10.033.000 0,70%
157 Lesotho 12.580 2.067.000 0,61%
158 Namibia 12.680 2.171.000 0,58%
159 Kambotscha 85.440 14.805.000 0,58%
160 Kasachstn 82.680 15.637.000 0,53%
161 Bangladesh 854.520 162.221.000 0,53%
162 Uganda 168.720 32.710.000 0,52%
163 Jemen 105.460 23.580.000 0,45%
164 Ruanda 44.340 9.998.000 0,44%
165 Togo 27.840 6.619.000 0,42%
166 Madagaskar 78.920 19.625.000 0,40%
167 Sambia 50.660 12.935.000 0,39%
168 Benin 33.400 8.935.000 0,37%
169 Kirgisistan 15.060 5.482.000 0,27%
170 Mali 35.220 13.010.000 0,27%
171 Malawi 40.400 15.263.000 0,26%
172 Tansania 113.360 43.739.000 0,26%
173 Angola 47.620 18.498.000 0,26%
174 Papua-Neuguinea 16.760 6.732.000 0,25%
175 Kongo Rep. 7.160 3.683.000 0,19%
176 Burkina Faso 28.760 15.757.000 0,18%
177 Mosambik 38.000 22.894.000 0,17%
178 Äthiopien 130.320 82.825.000 0,16%
179 Sierra Leone 6.720 5.696.000 0,12%
180 Usbekistan 23.320 27.488.000 0,08%
181 Kongo Dom.Rep 47.300 66.020.000 0,07%
182 Afghanistan 44.640 82.999.000 0,05%
183 China 29.560 1.353.311.000 0,00%
Summe 478.908.480 6.571.092.200 7,29%

Und hier noch die alphabetische Aufzählung, damit man einzelne Länder leichter finden kann.

Facebook International

Land Facebook Einwohner Anteil
Afghanistan 44.640 82.999.000 0,05%
Albanien 776.620 3.155.000 24,62%
Ägypten 3.581.460 82.999.000 4,32%
Algerien 928.100 34.895.000 2,66%
Amerik. Jungferninseln 21.980 108.000 20,35%
Andorra 22.780 86.000 26,49%
Angola 47.620 18.498.000 0,26%
Antigua 28.800 88.000 32,73%
Argentinien 10.452.040 40.276.000 25,95%
Armenien 62.600 3.083.000 2,03%
Aserbaidschan 174.260 8.832.000 1,97%
Äthiopien 130.320 82.825.000 0,16%
Australien 9.012.360 21.293.000 42,33%
Bahamas 125.160 342.000 36,60%
Bahrain 226.480 791.000 28,63%
Bangladesh 854.520 162.221.000 0,53%
Barbados 93.880 256.000 36,67%
Belgien 3.505.920 10.647.000 32,93%
Belize 29.760 307.000 9,69%
Benin 33.400 8.935.000 0,37%
Bermuda 26.480 68.000 38,94%
Bhutan 25.420 697.000 3,65%
Bolivien 687.440 9.863.000 6,97%
Bosnien & Herzeg. 815.520 3.767.000 21,65%
Botswana 77.940 1.950.000 4,00%
Brasilien 4.757.200 193.734.000 2,46%
Brit. Jungferninseln 15.400 23.000 66,96%
Brunei 156.700 400.000 39,18%
Bulgarien 1.504.640 7.545.000 19,94%
Burkina Faso 28.760 15.757.000 0,18%
Chile 6.944.540 16.970.000 40,92%
China 29.560 1.353.311.000 0,00%
Costa Rica 772.560 4.579.000 16,87%
Dänemark 2.527.000 5.470.000 46,20%
Deutschland 9.948.700 82.167.000 12,11%
Dominica 15.120 67.000 22,57%
Domenik. Republik 885.100 10.090.000 8,77%
Dschibuti 31.440 516.000 6,09%
Ecuador 1.241.120 13.625.000 9,11%
El Salvador 408.000 6.163.000 6,62%
Estland 227.420 1.340.000 16,97%
Färöer 23.960 48.500 49,40%
Fiji 73.280 849.000 8,63%
Finnland 1.793.300 5.326.000 33,67%
France 18.942.220 62.343.000 30,38%
Franz. Guyana 22.580 206.000 10,96%
Franz. Polynesien 41.560 265.000 15,68%
Gabun 22.640 1.475.000 1,53%
Gambia 39.140 1.705.000 2,30%
Georgien 386.080 4.260.000 9,06%
Ghana 521.960 23.837.000 2,19%
Gibraltar 14.360 29.000 49,52%
Grenada 25.280 104.000 24,31%
Griechenland 2.838.700 11.161.000 25,43%
Grönland 15.600 56.700 27,51%
Guam 55.800 169.000 33,02%
Guatemala 653.880 14.027.000 4,66%
Guernsey 24.520 65.000 37,72%
Guyana 49.680 762.000 6,52%
Haiti 70.480 10.033.000 0,70%
Honduras 312.240 7.466.000 4,18%
Hongkong 3.408.240 7.009.000 48,63%
Indien 10.547.240 1.198.003.000 0,88%
Indonesien 25.912.960 229.965.000 11,27%
Irak 225.600 30.747.000 0,73%
Irland 1.597.000 4.515.000 35,37%
Island 187.780 323.000 58,14%
Isle of Man 34.020 75.000 45,36%
Israel 3.006.460 7.170.000 41,93%
Italien 16.647.260 59.870.000 27,81%
Jamaica 343.060 2.719.000 12,62%
Japan 1.192.220 127.156.000 0,94%
Jemen 105.460 23.580.000 0,45%
Jersey 41.920 91.000 46,07%
Jordanien 923.400 6.316.000 14,62%
Kaiman Inseln 24.940 49.000 50,90%
Kambotscha 85.440 14.805.000 0,58%
Kamerun 140.940 19.522.000 0,72%
Kanada 15.497.900 33.573.000 46,16%
Kasachstn 82.680 15.637.000 0,53%
Kenia 759.560 39.802.000 1,91%
Kirgisistan 15.060 5.482.000 0,27%
Kolumbien 10.226.820 45.660.000 22,40%
Kongo Dom.Rep 47.300 66.020.000 0,07%
Kongo Rep. 7.160 3.683.000 0,19%
Kroatien 1.192.160 4.416.000 27,00%
Kuwait 518.540 2.985.000 17,37%
Laos 60.300 6.320.000 0,95%
Lesotho 12.580 2.067.000 0,61%
Lettland 130.240 2.249.000 5,79%
Libanon 962.440 4.224.000 22,79%
Libyen 156.240 6.420.000 2,43%
Liechtenstein 9.840 36.000 27,33%
Litauen 650.900 3.287.000 19,80%
Luxemburg 162.660 486.000 33,47%
Macao 200.700 560.000 35,84%
Madagaskar 78.920 19.625.000 0,40%
Malawi 40.400 15.263.000 0,26%
Malaisien 7.317.520 27.468.000 26,64%
Malediven 78.360 309.000 25,36%
Mali 35.220 13.010.000 0,27%
Malta 163.660 409.000 40,01%
Marokko 1.849.740 31.993.000 5,78%
Martinique 62.340 398.000 15,66%
Mauretanien 29.600 3.291.000 0,90%
Mauritius 203.700 1.288.000 15,82%
Mayotte 6.900 187.000 3,69%
Mazedonien 708.980 2.042.000 34,72%
Mexiko 12.978.440 109.610.000 11,84%
Moldawien 78.060 3.604.000 2,17%
Monaco 14.940 33.000 45,27%
Mongolei 44.100 2.671.000 1,65%
Montenegro 157.460 624.000 25,23%
Mosambik 38.000 22.894.000 0,17%
Namibia 12.680 2.171.000 0,58%
Nepal 470.920 29.331.000 1,61%
Neukaledonien 58.600 246.000 23,82%
Neuseeland 1.650.040 4.266.000 38,68%
Nicaragua 185.920 5.743.000 3,24%
Niederlande 2.644.460 16.592.000 15,94%
Niederl. Antillen 75.640 218.000 34,70%
Niger 11.580 1.529.000 0,76%
Nigeria 1.616.120 154.729.000 1,04%
Nörd. Marianen 14.260 82.000 17,39%
Norwegen 2.302.100 4.812.000 47,84%
Oman 157.440 2.845.000 5,53%
Österreich 2.084.840 8.364.000 24,93%
Pakistan 1.937.760 180.808.000 1,07%
Palästina 84.240 4.277.000 1,97%
Panama 562.800 3.454.000 16,29%
Papua-Neuguinea 16.760 6.732.000 0,25%
Paraguay 243.700 6.349.000 3,84%
Peru 2.551.700 29.165.000 8,75%
Philipinen 14.600.300 91.983.000 15,87%
Polen 2.772.540 38.074.000 7,28%
Portugal 2.494.540 10.707.000 23,30%
Puerto Rico 1.135.580 3.958.000 28,69%
Qatar 396.860 1.409.000 28,17%
Ruanda 44.340 9.998.000 0,44%
Rumänien 1.555.360 21.275.000 7,31%
Russland 1.244.280 140.874.000 0,88%
Sambia 50.660 12.935.000 0,39%
San Marino 6.860 31.000 22,13%
Saudi Arabien 2.385.740 25.721.000 9,28%
Schweden 3.798.020 9.249.000 41,06%
Schweiz 2.234.380 7.568.000 29,52%
Senegal 274.000 12.534.000 2,19%
Serbien 2.064.220 9.850.000 20,96%
Seychellen 10.700 84.000 12,74%
Sierra Leone 6.720 5.696.000 0,12%
Singapur 226.580 4.737.000 4,78%
Slowakei 1.481.000 5.406.000 27,40%
Slowenien 582.840 2.020.000 28,85%
Spanien 10.612.820 44.904.000 23,63%
Sri Lanka 587.980 20.238.000 2,91%
St. Kitts & Nevis 17.340 52.000 33,35%
St. Lucia 29.560 172.000 17,19%
St. Vincent & Grenadinen 32.940 109.000 30,22%
Südafrika 2.884.080 50.110.000 5,76%
Südkorea 1.108.840 48.333.000 2,29%
Surinam 24.880 520.000 4,78%
Swasiland 14.460 1.185.000 1,22%
Taiwan 6.745.160 22.990.000 29,34%
Tansania 113.360 43.739.000 0,26%
Thailand 4.216.680 67.764.000 6,22%
Togo 27.840 6.619.000 0,42%
Trinidad & Tobago 342.600 1.339.000 25,59%
Tschechien 2.686.040 10.369.000 25,90%
Tunesien 1.594.700 10.272.000 15,52%
Turks- und Caicosinseln 10.940 33.000 33,15%
Türkei 22.552.540 74.816.000 30,14%
UK 26.543.600 61.565.000 43,11%
Uganda 168.720 32.710.000 0,52%
Ukraine 425.680 45.708.000 0,93%
Ungarn 1.455.840 9.993.000 14,57%
Uruguay 834.900 3.361.000 24,84%
Usbekistan 23.320 27.488.000 0,08%
USA 125.881.220 314.659.000 40,01%
V.A.E. 1.667.560 4.599.000 36,26%
Venezuela 6.686.300 28.583.000 23,39%
Vietnam 1.019.120 88.069.000 1,16%
Weißrussland 75.420 9.634.000 0,78%
Zypern 267.580 871.000 30,72%
Summe 478.908.480 6.571.092.200 7,29%

Quelle: Die Nutzerzahlen stammen von Facebook, die Einwohnerzahlen von Wikipedia. Stand 7. Juli 2010.

Zum Schluss noch ein Tipp

Regionales Targeting beim Schalten von Anzeigen auf Facebook funktioniert zwar in Ländern wie Deutschland oder der Schweiz recht gut. Wer in Österreich Ads für ein Bundesland schalten will, hat Pech. Man kann weder Städte noch Regionen auswählen.

Weil aber sehr viele Facebook-Nutzer irgendetwas aus seiner näheren Umgebung „liken“, gibt es eine Alternative. Man kann große und kleine „Gefällt mir“-Seiten auswählen und so den Kreis der Anzeigen-Empfänger deutlich einschränken. Werbung wird so relevanter und günstiger.

Je mehr und je kleiner die Fanpages sind, die man hier auswählt, umso genauer ist das. Hier ein Beispiel für Kärnten.

Bei mehr Interesse: email@georgholzer.at.

Good – Bad – Ugly? iPhone 4

Eigentlich bin ich ja schon im „Blogurlaub“, war aber heute für die Zeitung unterwegs und konnte vor einem Interview zehn Minuten mit einem iPhone 4 spielen. In einer Bar am See saß ein Ironman und offerierte mir sein iPhone 4 (offenes UK-Modell), als ich „wow“ sagte. Hier meine Eindrücke – die Bilder sind mit dem Flickr-Set verlinkt – unbedingt in voller Auflösung anschauen!

iPhone 4

The good

Display: Unglaublich! Man sieht – selbst bei näherer Betrachtung keine Pixel mehr. Man muss sich schon voll drauf konzentrieren, erst dann werden sie sichtbar. Die Retina (Netzhaut) des Menschen ist doch noch immer besser als die Technik. Aber wie lange noch?

Die Auflösung ist schlichtweg ein Wahnsinn – hab das mit einer Website probiert, mit Fotos, Videos und in den diversen Menüs. Besonders beeindruckend: Die Charts der Aktien-App. Unglaublich schön, unglaublich hell. Lesen ist ein Wahnsinn, hab iBooks mit „Alice im Wonderland“ ausprobiert. Traumhafte Grafik, schön gerenderter Text.

Hier zeigt sich auch einer der größten Unterschiede zum User Interface von Android-Handys: Apple legt viel mehr Wert auf Typografie.

Gelbe Flecken habe ich keine bemerkt und auch der Eigentümer meinte, er hätte das nie gesehen.

Tempo: Im Vergleich zum ohnehin schnellen iPhone 3GS eine weiter Steigerung. Nichts lässt einen warten, alles geht zack-zack.

Kamera: Wieder unglaublich. Der Athlet war zuvor in Minimundus hat Bilder geschossen, die schlichtweg ein Traum waren. Auch ein Video vom Shuttle-Start hat er gedreht, das einen vom Sessel haut, wenn man die Qualität vom 3G/3GS oder anderen Handys kennt.

iPhone 4

Handling: Durch das kantige Design liegt es – subjektiv sogar besser in der Hand als das 3G oder 3GS. Es wirkt dünner, eleganter und weniger bauchig. Während ich beim 3G/3GS das weiße Modell bevorzugt hätte, will ich jetzt klar das schwarze Modell.

iPhone 4

The Bad:

Antenne: Das iPhone 4 hat zwei Antennen im Rahmen verbaut. Eine für 3G-Empfang, die andere für GPS, Wlan und Bluetooth. Getrennt sind beide durch einen kleinen Schlitz – siehe Bild oben. Überbrückt man diesen Schlitz (etwa mit der Hand), sinkt der Empfangspegel. Ein Problem, an das ein dänischer Professor gleich nach dem Launch aufmerksam gemacht hat.

Und siehe da: Das Problem existiert nicht nur wirklich, sonder lässt sich sogar rasch reproduzieren. Fünf bis zehn Sekunden nach dem man die Hand auf den Spalt drauf hält, sinkt der Pegel am Display. Aber Apple soll hier mittel Software-Update (geht das überhaupt?) nachbessern.

iPhone 4

The Ugly:

Ich habe nichts gefunden, das ein Showstopper für mich wäre. Das Fit & Finish von Soft- und Hardware ist unübertroffen. Sorry Android- und Nokia-Fans – aber das ist natürlich rein subjektiv.

Ich werde mir wohl gleich eines kaufen – am besten Simlock-frei in Italien. Immer lauter höre ich in den letzten Tagen, dass es auch in Österreich offen verkauft werden soll – Ende Juni werden wir Näheres wissen.

Aber Apple: Ich habe ein immer mulmigeres Gefühl. Der Kontrollwahn von Steve Jobs geht mir schon fast ein wenig zu weit. Jüngster Coup: Entwickler dürfen keine Google Ads mehr verwenden. Warum mich das stört? In Apples iAd-Programm kann man nur Anzeigen für Millionen von Dollar schalten. Ich würde aber selbst gerne Ads schalten – regional getargetet etwa rund um die Kärntner Landesregierung (ein Schelm, wer böses dabei denkt).

Was ich vergessen habe:

FaceTime konnte ich in der kurzen Zeit und in Ermangelung eines Gesprächspartners nicht probieren. Ich hätte mir ein Foto schicken lassen und einen Screenshot machen sollen. Hat schon wer ein iPhone 4? Ich hätte gerne einen Screenshot der digirati-Website. Kann mir den wer schicken? email@digirati.eu

Update: Habe Screenshots bekommen. Sie zeigen für mich eines: Die Schrift wird nicht kleiner, sondern um vieles besser lesbar. Zum Vergrößeren, einfach draufklicken!

digirati braucht eine Sommerpause

Liebe Freunde der täglichen Technik-Berichterstattung!

Es geht nicht mehr – die letzten Wochen hatte ich nicht nur einen Job, sondern drei. Ich muss mein Geld bei zwei Tageszeitungen und diversen Magazinen verdienen, bin in einigen Projekten dabei und blogge eifrig – hier auf digirati, auf meinem privaten Blog und auf k2020.at.

Die letzten Wochen gingen mehr als nur auf die Substanz. Alles, was im Februar bis Mai nicht aufging, soll jetzt zugleich passieren. Ich habe mittlerweile einen guten 14-16 Stunden Arbeitstag und seit Wochen auch kein freies Wochenende mehr. Ich brauche dringend eine Pause.

digirati kommt im August zurück – in alter Frische und besser denn je. Versprochen!

Doch bis dahin brauche ich ein paar Tage Auszeit. Ich bitte um Verständnis und wünsche euch einen großartigen Sommer 2010!

Euer Georg Holzer

Internet-Provider anno 2025

Einige Freunde von mir sind beim Kärntner Internet-Provider Net4You tätig. Heuer wird der älteste – in Kärnten noch existierende – ISP des Landes 15 Jahre alt. Also hat man mich gebeten, einen Blick 15 Jahre in die Zukunft zu werfen. Wie könnte das Geschäft eines Internet-Providers im Jahre 2025 aussehen?

(c) iStockPhoto.com/Caracterdesign

Das Geschäft mit dem Internet anno 2025

In Zukunft ist das Netz gratis und überall vorhanden. Doch Internet-Provider haben weiter eine Daseinsberechtigung und Kärnten ist ohnehin ein Sonderfall.

2025 hat jeder Bürger Zugang zum Netz – wo immer er lebt oder sich im Inland aufhält. Allerdings heißt es nicht mehr das Internet und es ist nicht mehr das Internet, das wir 2010 kannten. Dafür ist es kostenlos. In der uns umgebenden Wolke gibt es ausgewählte Dienste.

Gratis, aber arg beschränkt

Getrieben vom Populismus, treten in den Jahren von 2014 bis 2020 praktisch alle Politiker mit dem Wahlversprechen des kostenlosen Internets an. Geboten wird dem Bürger eine Wolke in passabler Qualität mit ausgewählten Web-Diensten. Kostenlos ist da etwa der Nachfolger von Facebook dabei, auch die Websites von Parteien und öffentlicher Stellen sind kostenlos zugänglich. Dazu gibt es noch ein paar ausgewählte Nachrichten-Websites und Webmail. Nicht vergessen sollte man den HD-Fernsehkanal des Landeshauptmannes und das 3D-Streaming des Fußball- und Heimatkanals.

Vielen reicht das aus und so wurden die Politiker wieder gewählt. Bürgerrechtler verboten ihnen allerdings, den Begriff „Internet“ zu nutzen. Das „Netz der eingeschränkten Möglichkeiten“ firmiert seitdem als „Extra-Net. Das Netz, dass einem extra etwas bringt“.

Auch die Mobilfunker dürfen den Begriff „mobiles Internet“ nicht mehr führen. Seit der Einführung des UMTS-Nachfolgers LTE priorisieren sie eigene Dienste vor jenen der Konkurrenz. Vorher war dies nur sehr schwer möglich. Wer heute Musik kaufen will, kann dies nicht mehr so einfach bei Amazon & Co. machen. Wer die Websuche nutzen will, hat keine Möglichkeit mehr, auf Google zurückzugreifen. Der Weltverband der Mobilfunker wollte anno 2012 vom weltgrößten Internet-Konzern eine Umsatzbeteiligung, letztendlich scheiterten die Verhandlungen aber. Weil manche Internet-Angebote (etwa konkurrierende Telefondienste) gar nicht mehr erlaubt sind, dürfen auch sie ihr Produkt nicht mehr „Internet“ nennen. Das war jedoch kein großes Problem, da man schon jahrelang mit dem Begriff „mobiles Breitband“ geworben hat. Das ist heute werbefinanziert und somit kostenlos.

Reseller ohne Limits

Optional gibt es bei den zwei verbliebenen Mobilfunkern jedoch noch „Google-Pakete“ oder sogar – gegen einen horrenden Aufpreis – ein umfassendes Internet zu kaufen. Die Fusion von 3-Orange mit T-Mobile ließ 2017 der Regulator jedoch nur mit einer Auflage durchgehen: Jeder alternative Internetbetreiber muss – zu konkurrenzfähigen Konditionen – Reseller von mobilem Internet sein können.

Die verbleibenden zehn Internet-Provider Österreichs – darunter auch die Kärntner Net4You – formierten sich kurz darauf zu einer Qualitäts-Allianz. Sie verpflichteten sich, nur reines Internet mit uneingeschränktem Zugang zu allen Diensten anzubieten. Ein Glücksgriff, wie sich herausstellte, denn so konnte man sich gegen die großen Netzbetreiber durchsetzen. Ihr Produkt ist zwar deutlich teurer als das „Extranet“ oder die „ausgewählten Mobilfunkdienste“, dafür aber wurde ihre Nische immer größer und bedeutender.

Globales Angebot

Die Qualitäts-Provider bieten ihre Dienste nicht nur mobil und im Glasfasernetz an. Aufgrund gemeinsamer Verhandlungen können ihre Kunden das komplette Internet weltweit in allen Netzen rund um die Erde nutzen. Dies wurde nicht zuletzt durch einen Beschluss der ständigen UN-Internet-Konferenz möglich.

Aufgrund dieses Angebots sind heimische Internet-Provider weltweit gefragt – ihre abhörsicheren Leitungen haben schon so manchem Regimekritiker in Niederösterreich oder Nordkorea das Leben gerettet.

Koralm-Glasfaser

In Kärnten hat sich in den letzten 15 Jahren eine ganze Menge getan. Das südlichste Bundesland ist immer noch ein Sonderfall – wenngleich dieser Begriff deutlich positiver besetzt ist als noch 2010. Anfang der 2010er Jahre wurde der Bau des Koralmtunnels gestoppt. Viele Studien besagten, dass Datenautobahnen weit besser für die Zukunft eines Landes wären als Schienenstränge. Die Hälfte der noch zu verbauenden Mittel floss daher in eine Generalsanierung des Festnetzes.

Auch die EU und private Unternehmen – darunter einige Internet-Provider – beteiligten sich an dem kolossalen Projekt, ein Glasfaserkabel zu jedem einzelnen Haushalt des Landes zu verlegen. Weil der ehemalige Monopolist am Land weitgehend noch auf Kupfer setzte, schmolz dessen Marktanteil rasant zusammen.

SiliconAlps lebt

In der Folge kam es zu einem unglaublichen Gründerboom bei IT-Unternehmen im Süden Österreichs. Diese profitierten nicht zuletzt von der Öffnung öffentlicher Daten. Kärnten war 2011 das erste Bundesland, in dem Geo- und Umweltdaten völlig frei zugänglich waren. Daraus entwickelte sich eine lebendige Community von Anwendungs-Entwicklern fürs Web und Handys.

Auch wenn das Leitungsgeschäft mit purem Internet gut läuft, würde über die Zeit das Hosting dieser und ähnlicher Anwendungen zur mittlerweile Haupteinnahmequelle der Internet-Provider.

Bildhinweis: (c) iStockPhoto.com/Caracterdesign

RSS-Inflation durch Friendfeed

Friendfeed dürfte alles andere als tot sein, denn seit Freitag bekomme ich nicht wenig Traffic auf meinen K2020.at-Blog (Themen: OpenData/OpenGovernment/Kärnten). Dort habe ich 349 Leute folgen meinem Friendfeed-Account.

Ich war der Meinung, dass der – von Facebook gekaufte Dienst – tatsächlich schon tot ist. Das dürfte aber keineswegs der Fall sein.

Keine neue Geschichte, aber heute ist es mir wieder aufgefallen – weil ich den k2020-Feed am letzten Freitag in mein Friendfeed-Profileingetragen habe, erhöhte sich die Zahl der RSS-Subscriber um eben diese 349. Freilich – 349 Leser werde ich da nicht dazu gewonnen haben – aber es lohnt sich, Inhalte breit zu streuen.

Den #digirati-Feed werde ich allerdings nicht mit Friendfeed „teilen“ – schließlich will ich hier die genauesten Zahlen haben, die ich bekommen kann. Heute hat digirati übrigens genau 286 RSS-Abonnenten.

Wucher des Tages

Rund um 08:00 erscheint mein tägliches Morning Briefing auf digirati. Ich fasse dabei die wichtigsten Technews zusammen, über die man Bescheid wissen muss. Wer mitreden muss, braucht also das Morning Briefing.

Heute muss ich mich entschuldigen, für einen eher beiläufigen Titel für eine kleine Geschichte. Den überarbeiteten Mac mini bezeichnete ich als „Aktualisierung des Tages“. In Wahrheit müsste es „Wucher des Tages“ heißen. Ich möchte mich hiermit bei meinen Lesern für diese Verharmlosung entschuldigen!

Gestern brachte Apple einen neuen Mac mini. Keine Frage, das Ding sieht entzückend aus und kann für seine Größe eigentlich recht viel. Was ist neu? Das Design wurde an die MacBooks (Alu-Unibody) angepasst, es gibt etwas schnellere CPUs, eine bessere Grafikkarte, einen SD-Kartenslot und einen HDMI-Stecker. Zwei Modelle stehen zur Auswahl und erstmals kann man auch selbst den RAM austauschen/upgraden.

Das ist ein perfektes Beispiel, wie man Apple pure Geldgier vorwerfen kann. Apple verlangt nicht nur höhere Preise, sondern schlägt beim Wechseln von Euro in Dollar fett auf! Ein Vergleich zwischen neuem und altem Modell bzw. Dollar in Euro.

Mac mini 1 Mac mini 2
Preise altes Modell 529 Euro
(2,26 GHz/2GB/160GB)
703 Euro
(2,53 GHz/4GB/320GB)
Preise neues Modell 799 Euro
(2,4GHz/2GB/320GB)
1114 Euro
(2,66 GHz/4GB/500GB)
Preise neu US in Dollar 756 Dollar 1135 Dollar
Preise neu US in Euro 615 Euro 923 Euro
Euro-Aufschlag + 30 % oder 184 Euro + 20 % oder 191 Euro

In die Dollar-Preise ist die – je nach Bundesstaat unterschiedlich hohe – Sales Tax bereits eingerechnet. Ich habe die vergleichsweise hohe von Kalifornien (8,25 %) gewählt.

Ist das die „Europäer-sind-dumm-und-kaufen-uns-eh-alles-ab“-Deppensteuer?

Einen Spartipp für Steve Jobs hätte ich dann auch noch. Wie wäre es, ganz aufs Superdrive zu verzichten? Ich weiß nicht, wann ich zuletzt eine DVD in Händen hielt … Und so könnte der mini dann aussehen – noch eleganter, weil ohne Schlitz.

Vielleicht hilft die Aufregung was und Apple kommt zur Vernunft … Oder es kauft das Ding zu diesen Wucherpreisen keiner …

PS: Bin erst nach dem Photoshoppen drauf gekommen, dass ich eigentlich nur ein Bild vom Snow Leopard Server hätte nehmen müssen 🙂

iPhone aus Bella Italia

Italienische Fahne, (cc) Ed YourdonHeute kamen mir AGB-Änderungen von T-Mobile Austria und Telering zu Ohren. Weil diese den jeweiligen Kunden nicht nur Vorteile (Sonderentgelte, höhere Tarife nach Verbrauch der Freiminuten etc.) bringen, wird ihnen laut § 25 TelekommunikationsGesetz 2003 ein außerordentliches Kündigungsrecht eingeräumt.

Bis 23. Juli 2010 können Kunden des betreffenden Anbieters auch dann ihren Vertrag kündigen, wenn die Mindestvertragsdauer noch nicht abgelaufen ist. Ein Entgelt ist bei der Kündigung nur zu entrichten, wenn man beim Treueprogramm („Flamingos“) im Malus ist. Für Kunden ist positiv, dass man vertragsfrei vielGeld spart – die ungebundenen Diskonttarife von BobYesss aber auch Drei sind sehr günstig.

Auch aufs iPhone 4 muss man nicht verzichten! Wie ich auf meinem Privatblog vor gut einiger Zeit vorgerechnet habe: Ungebunden ist (fast) immer billiger! Davon gibt es nur ganz wenige Ausnahmen.

iPhones in Italien

Italien – speziell auch Südtirol – sind immer eine Reise wert. Dort gibt es seit jeher wenige Handyverträge, lange Zeit waren ausschließlich Prepaid-Angebote (Werkarten) verbreitet. So haben Simlocks (also die Bindung eines Handys an einen Betreiber) keine Tradition. Dies gilt auch für iPhones.

Die Geräte kennen keinerlei Einschränkungen. Sie haben keinen Simlock, lassen sich ohne Weiteres aktivieren und durch die internationale Software sind sie in 1-2-3 auf Deutsch betriebsbereit. Vertragsfreie iPhones aus einem EU-Land zu importieren, ist weder verboten, noch verstößt es gegen irgendwelche Regeln von Apple. Es lebe der freie Warenverkehr in der Union!

Nachteil: Es gibt sie nur zum vollen Preis. Aber mit der Nutzung eines Handy-Diskonters hat man den höheren Einkaufspreis über Laufzeit schnell wieder herinnen!

Angeboten wird das iPhone mit Wertkarte in Italien bei TIM und Vodafone. Die Preise belaufen sich für das iPhone 3GS je nach Speicherausstattung auf 619 bzw. 719 Euro. Achtung: Die genannten Preise variieren und auch andere Aussagen können sich über die Zeit ändern!

Wo bekommt man es?

Bei Apple selbst (dove si compra) – etwa in den Apple Stores in Rom und Mailand sowie online im Apple Store (um 549 bzw. 629 Euro). Heimische Kreditkarten werden zwar akzeptiert, die Lieferadresse muss jedoch innerhalb Italiens sein.

In Handyläden, die es in Italiens Innenstädten an fast jeder Ecke gibt. Tim bietet eine eigene Shopsuche an.

(c) aricanduva

Aber dabei ist einiges zu beachten! An sich ist der Kauf von Handys (mit Simkarten) relativ unkompliziert. Manche Händler zieren sich aber manchmal oder verkaufen nur, wenn man eine italienische Steuernummer (Codice Fiscale) nachweisen kann. Diese ist kostenlos und auch für Ausländer problemlos zu bekommen indem man ein Online-Formular ausfüllt und das Ergebnis dann ausdruckt.

Alternativ kann man immer sagen, dass man – etwa wegen eines Studienaufenthalts (Erasmus) – länger in Italien weilt.

Die Simkarte (kostet in der Regel zehn Euro) muss man nicht dazu nehmen, manche Händler bestehen jedoch darauf. Sie sollte man auf jeden Fall aufheben, denn ein paar Euro Startguthaben sind meist schon drauf und in Italien verfällt das Guthaben von Prepaidkarten nicht. Wer seine Karte dauerhaft behalten möchte, muss lediglich einmal im Jahr ein abgehendes Gespräch führen. Auf keinen Fall sollte man sich dazu überreden lassen, einen der zahllosen Zusatzdienste (Smartphone-Paket für 2-3 Euro pro Woche etc.) zu aktivieren.

Wo ist der Haken?

  • Ausverkauft:
    Derzeit lohnt sich der Kauf (eines iPhone 3GS) ohnehin nicht, außerdem ist es gerade fast überall ausverkauft. Das wird wohl auch in den ersten Verkaufswochen im Juli und August der Fall sein. Es lohnt sich vielleicht, sich vorher einen Händler auszusuchen und ein Gerät zu reservieren (wenn er dies überhaupt macht).
  • Gewährleistung:
    Der wohl größte Haken ist, dass Apple nur im Ursprungsland (also in Italien) Gewährleistung anbietet. Dafür braucht man eine Abhol- und Rücksende-Adresse in Italien.
    Update: In den Kommentaren hieß es, dass Apple seit drei Wochen auch eine Garantieabwicklung in Österreich anbietet. Ausländische Adressen und viel anderes Ungemach wären so nicht nötig.
  • Micro-Simkarte:
    In Österreich muss man darauf achten, vom neuen/alten Betreiber eine Micro-Simkarte zu bekommen – normale Sims haben keinen Platz mehr. Meist werden für den Tausch einer bestehenden Karte ein paar Euro verrechnet. Wer erst den Betreiber wechselt, sollte darauf achten, dass er eine Microsim bekommt. Die passt (mit dem Plastikblättchen rundherum) auch in jedes aktuelle Handy.

Die richtigen Einstellungen

Steckt man eine Simkarte von T-Mobile oder Orange ins iPhone, so klappt alles wie am Schnürchen, weil die richtigen Einstellungen erkannt werden. Für andere Betreiber muss man diese Einstellungen manuell eingeben. Im Forum von UMTS-Link gibt’s die nötigen Settings für bobYesssA1 oder Telering. Alternativ hilft auch die Hotline des jeweiligen Betreibers weiter.

Wenn man in ein Wlan eingebucht ist, kann man auch help.benm.at ansurfen, um das Gerät „halbautomatisch“ zu konfigurieren.

Bitte um Korrekturen!

Ich bin kein Italiener und habe auch noch nie ein Handy in Italien gekauft. Ich hab zwar sorgsam recherchiert, dennoch können Fehler vorkommen. Dazu einfach die Kommentare nutzen und ich ändere den Text umgehend. Danke!