You've been lisconized!

Wie ich mich immer ärgere, wenn der Friseur A, die Fachhochschule B oder  die Galerie C mich bei Facebook als „Freund“ zählen möchte! Nicht-Menschen haben auf meiner Freundesliste ausnahmslos nichts zu suchen. Doch, eine Ausnahme gibt es.

Warum machen Firmen das überhaupt?

  • Sie haben keine Ahnung von Seiten und dergleichen.
  • Kennen die Netiquette auf Facebook nicht.
  • Oder sie wollen (später) spammen.

Sie machen das auch, weil nur echte „Freunde“ (und keine Seiten) Fotos mit anderen Personen taggen können bzw. bei diesen „Like“/“Gefällt mir“ drücken können. So sind sie noch präsenter als es für eine Seite möglich ist.

Obwohl dies ein absolutes NoNo ist, kann es Ausnahmen geben und eines kenne ich.

Der Liscon Eisbär

Das Maskottchen des kleinen Klagenfurter Start-ups – Liscon entwickelt Software für ThinClients – ist die eine Ausnahme von Firmen als Freunde bei mir. Warum? Weil es beim Eisbär „menschelt“. Die junge Truppe macht sich richtig einen Spaß daraus, ihm Leben einzuhauchen. Einmal trifft er „Kumpels“ auf einem Mittelalterfest, dann wird er von Dino-Skeletten gefressen oder er wird von seinem Freund, dem Droiden, gegrüßt.

Der kleine Eisbär ist ständig auf Weltreise – von China bis in die USA wurden schon Fotos mit den kleinen Stoffbären gemacht. Die kleinen Nici-Bären sind mit Sicherheit das meist-fotografierte Maskottchen einer Tech-Firma in Österreich. Und demnächst wird’s auch noch viraler.

Es kommt eine iPhone-App, mit der man Bilder „lisconizen“ kann. Fotos können mit dem kleinen Eisbären aufgepeppt werden. Die Bilder mit dem Eisbären können dann auch auf Facebook geshared werden. Weil der nicht aufdringlich und lieb auszusehen ist, kann ich mir gut vorstellen, dass der Lisconizer (gratis, Link zum App Store) ein Erfolg wird und der Eisbär bald sehr viel mehr Freunde bekommt.

So etwas funktioniert nicht immer. Das Beispiel zeigt für mich zwei Dinge: „Social Media Experten“ wären auf so etwas nie gekommen. Dazu braucht man Leidenschaft und muss emotional an der Sache hängen. Und zweitens: Regeln (Firmen vs. Freunde) sind zum Brechen da.

Disclaimer: Viele der Mitarbeiter von Liscon sind meine Freunde, geschäftlich habe ich mit ihnen aber nichts zu tun.

5+1 Mal Motivation für Sportmuffel

Wer kann das noch hören? Ich freu mich schon so auf Sport, meint der eine.  Die andere kann es nicht mehr erwarten, wieder öfter laufen zu gehen. Sportmuffel (wie ich) sollten sich im Technikregal der Sportmärkte umschauen, denn dort gibt’s Motivation zu kaufen. digirati hat fünf Beispiele, wie selbst der größte Sportmuffel Freude am Training bekommen könnte.

iPhone + RunKeeper

Freilich gibt es jede Menge hochspezifisches Sport-Equipment, das jede einzelne Körperfunktion überwacht, doch es geht auch kostenlos mit Dingen, die man bereits hat — etwa einem iPhone. Größter Vorteil: Es bringt Prozessor, GPS, Internet & MP3-Player bereits mit. Was noch fehlt, ist die richtige Software. Die am meisten verbreitete App dafür ist „RunKeeper„, die in der Basisversion sogar kostenlos ist. Es zeichnet die Läufe mittels GPS exakt auf, zeigt sie auf einer Landkarte und stellt eine Trainingsübersicht zusammen. Auf Wunsch kann man die Ergebnisse mit Freunden oder Kollegen teilen.

RunKeeper: gratis (iTunes-Link)
RunKeeper Pro: 7,99 Euro (iTunes-Link)

Garmin Forerunner 405

Navi-Experte Garmin ist seit einiger Zeit auch im Freizeit- und Sportsegment tätig. Nutzer der Forerunner 405 können mit virtuellen Laufpartnern trainieren. Weil die Sportuhr dank GPS-Empfang den Standort und die Geschwindigkeit ihres Trägers kennt, teilt sie diesem mit, ob er über oder unter Plan läuft. Biometrische Daten (vom Brustgurt) und Routen werden gespeichert und am PC ins Web zu Garmin Connect übertragen, wo man Trainingsergebnisse unter anderem mit Freunden vergleichen kann. Die Site bietet umfangreiche Analysen und hilft, Ziele zu erreichen.

Garmin Forerunner 405 (schwarz): 249,95 Euro bei Amazon
Garmin Forerunner 405 (grün): 249,95 Euro bei Amazon

Nokia Sportstracker

Viele Smartphones haben GPS eingebaut. Mit dessen Hilfe kann man sehr einfach Webstrecken aufzeichnen und mit anderen Teilen.

Für seine Handys mit Symbian Serie 60 bietet Nokia ein Programm an, das genau das macht. Ist es einmal installiert, erinnert es einen an Sport. Die gelaufenen Wegstrecken werden online unter sportstracker.nokia.com abgelegt. Auch Bewegungen im Alltag werden damit gemessen und in Kalorien umgerechnet.

Nokia Sportstracker: Der Download der App ist kostenlos. Sie beinhaltet auch ein Widget für den Homescreen.

Philips Direct Life

Philips hat einen eigenen Ansatz. Egal, ob man nur vom Bürotisch zum Kopierer geht oder einen Marathon läuft — man verbrennt immer Energie. Wie viel, darüber gibt ein Bewegungssensor relativ gut Auskunft. Der Direct Life Activity Monitor wird in der Hostentasche getragen und später an den PC angesteckt.

Derzeit testen tausende Philips-Mitarbeiter in Österreich das Gerät, im Sommer soll es auf den Markt kommen. Wie, das ist allerdings noch unsicher – gut möglich, dass es auch an gute Versicherungungskunden verschenkt wird oder mit einem Abo für den Online-Dienst dazu kommt.

Withings WiFi Scale

Ganz harte Fälle brauchen sozialen Druck. Wer wirklich will, sich aber nicht aufraffen kann, übergibt den Motivationsjob an seine Freunde. WiThings stellt eine Personenwaage her, die über einen Wlan-Anschluss verfügt. Darüber werden Gewichtsdaten ins Internet übertragen und den Twitter-Followern oder Facebook-Freunden verraten. Auch eine iPhone-Anwendung gibt es mittlerweile dafür. Toll, dafür sind die Kosten etwa zehnmal höher als die einer normalen Waage.

Prominentester Nutzer ist übrigens Leo Laporte. Unter @leos_scale kann man täglich reinschauen, wie viele Kilo/Pfund Leo grad hat.

WiThings WiFi Scale: 129 Euro beim Hersteller. Bei Amazon grad ausverkauft.

Togu Sitzball

Hand aufs Herz: Wer hat schon das Gefühl, gut im Büro zu sitzen? Ich lümmle so arg, dass man es schon fast als liegen bezeichnen kann. Haltungsschäden garantiert!

Auf der Suche nach einer Lösung bin ich auf Sitzbälle gekommen. Heute hab ich ihn aufgeblasen (was tatsächlich Sport ist) und ich muss sagen: Man sitzt schon aufrechter. Zudem spüre ich, wie ständig Muskeln arbeiten, um die Sitzposition gleich zu behalten. Gut möglich, dass man davon sogar Spatzen (Muskelkater) bekommen. Bei dem Preis ist’s aber zumindest den Versuch wert.

Togu Sitzball: je nach Durchmesser 19,99 bis 33,99 Euro bei Amazon

Bildhinweis: iStockphoto.com/Maridav

Neu bei Facebook? Enorm viel!

Ein gutes Facebook-Profilfoto zu haben, wird immer wichtiger. Es wird fortan fast omnipräsent sein im WorldWideWeb und überall dort auftauchen, wo man „Like“ drückt. Und das wird man vermutlich bald auf sehr vielen Websites machen können. Bei der gestrigen Eröffnung der f8, Facebooks Entwicklerkonferenz, wurden ziemlich weitreichende Veränderungen des Social Networks verkündet. Website-Betreiber sollten sich diese Veränderungen sehr genau ansehen denn sie bringen enorme Chancen mit sich.

Das Ziel von Facebook dürfte klar sein: Es will omnipräsent im Web sein. Hyperlinks sollen durch eine eigene (höherwertige) Vernetzung ersetzen und sich somit auf Dauer unersetzbar machen. Ein in sich geschlossenes soziales Netzwerk (VZ-Gruppe) ist austauschbarer, als eines, das alles mit allem im Web vernetzt.

Like-Button fürs komplette Web

Kerngedanke: Was meinen Freunden gefällt, wird gut sein. Und so bringt Facebook den „Like“-Button („Gefällt mir“) ins gesamte Web. Auf jeder denkbaren Website wird man bald „Like“ drücken können. Facebook machte es Website-Betreibern sehr leicht, diese so genannten „Social Plugins“ erfordern höchstens eine Zeile Code.

Um das in die eigene Website zu integrieren, reicht ein einfacher HTML-Befehl. Facebook richtete dafür einen Code-Generator ein, mit dem man noch ein paar weitere Einstellungen (Schriftart, Wording etc.) festlegen kann.

<iframe src="http://www.facebook.com/widgets/like.php?href=http://www.domain.at"
        scrolling="no" frameborder="0"
        style="border:none; width:450px; height:80px"></iframe>

WordPress unterdrückt jedoch iFrame-Tags, weshalb Blogger wohl ein paar Tage warten müssen, bis es Plugins geben wird.

Diese Interaktionen mit der Website werden zurück ins Profil repliziert. Dort sieht das dann aus, als hätte man den Link wie bisher geteilt.

So ist absehbar, dass Facebook vor allem für Medienhäuser immer mehr zum Hub wird. Die Zeiten, in denen mehr Traffic von Google als von Facebook auf News-Seiten geleitet werden, scheinen für mich gezählt. Guter Content wird so immer leichter zu seinen Konsumenten kommen.

Wichtig: Weil die Daten in einem iFrame präsentiert wird, gelangen sie auch nie auf die Server von CNN.

Neben den „Likes“ ist die Integration weiterer Social Plugins möglich. Einerseits kann man die letzten Ereignisse detailreicher zeigen, andererseits lassen sich automatisiert weitere Content-Empfehlungen generieren.

Fanpages adé

Facebook änderte auch das Wording. Aus „Fan werden“ wird nun ebenfalls „Gefällt mir“.

Ansonsten ändert sich recht wenig, Seiten können nach wie vor neue Postings in den Newsfeed derer reinschreiben, denen die Seite „gefällt“.

OpenGraph: Interaktionen mit jeder Website

Die Integration geht noch weiter. Eine Website oder Applikation kann Nutzerdaten auslesen und sich aufgrund der Vorlieben des Nutzers individuell anpassen. Beispiel eine Website mit Lokaltipps könnte mir in New York ein Lokal vorschlagen, wo Bands spielen, die so ähnlich klingen wie meine Lieblings-Bands. Oder wenn mein Lieblings-Essen Pasta ist, werden mir bevorzugt italienische Lokale angeboten.

Verantwortlich hierfür ist die Graph API, die Facebook gleich auch öffnete und zum Industriestandard erklärte. Sie soll es drastisch vereinfachen, wie Entwickler Daten in Facebook reinschreiben und wieder heraus lesen können.

So wäre es etwa denkbar, wenn eine Filmwebsite „Like“-Buttons hätte und das Ergebnis dann nicht nur auf der Profilwebsite auftauchen würde, sondern auch gleich in die Liste der Lieblingsfilme eingetragen werden würde. Positiver Nebeneffekt: Diese Ergebnisse und die entsprechenden Verlinkungen wären genauer, weil Tippfehler so nicht mehr vorkommen würden.

OpenGraph wird übrigens in Kürze Facebook Connect (Single Sign-On mit dem Facebook-Account) ersetzen.

Anwendungen transparenter

Facebook-Apps müssen nun dem Nutzer auch transparenter sagen, welche Rechte sie erlangen wollen. Für jede einzelne Funktion soll es nicht nur Text, sondern – zwecks mehr Übersicht – auch ein eigenes Icon geben.

Durch neue Authentifizierungs-Regeln wird klarer, was eine App darf und was nicht.

Auswirkungen auf die Privatsphäre?

Facebook geht dabei sehr ungeschickt vor. Bei der letzten Änderung der Privatsphäre-Einstellungen Anfang des Jahres machte man einen verheerenden Schritt. Damals wurde automatisch alles öffentlich, es sei denn, der Nutzer nimmt die nötigen Einstellungen vor.

Es klingt schon fast wie ein Evil-Masterplan, denn genau diese „Öffentlichkeit“ braucht Facebook jetzt, denn außerhalb von Facebook wird nur das auf Dritt-Websites dargestellt, was ohnehin „public“ ist. Jeder ist somit angehalten, die nötigen Einstellungen so restriktiv zu machen, wie man es will.

Man findet diese Einstellungen rechts oben auf jeder Facebook-Seite.

Die Einstellungen sind vielfältig und durchaus sehr granular möglich.

Wie gesagt – auf Drittseiten wird nur gezeigt, was öffentlich („Alle“) sichtbar ist.

Weitere Ankündigungen

  • Facebook-Credits, der eigene Bezahldienst des sozialen Netzwerkes wurde zwar erwähnt, allerdings gibt es weiter nur den Betatest.
  • docs.com: Gemeinsam mit Microsoft will Facebook einen Dienst anbieten, bei dem man gemeinsam mit Freunden an Dokumenten (im kommenden Weboffice von Microsoft) arbeiten kann.
  • Friendfeed: Den im August letzten Jahres erworbenen Aggregationsdienst will man – so scheint es mir – leise sterben lassen. Es gibt keine Pläne, diesen weiter auszubauen, allerdings ist auch vom Zusperren keine Rede.

  • Mobile: Keine Rede war von mobilen Anwendungen. Durch die Änderungen der Terminologie wird eine neue iPhone-App wohl bald fällig. Und zu hoffen bleibt, dass endlich einmal eine passable Android-App dazu kommt.
  • Location: Wurde zwar angesprochen, aber nur ganz kurz und eher beiläufig. Mal sehen, was im Laufe der f8 dazu noch zur Sprache kommt. Herausgestrichen wurde dabei lediglich, wie schnell sich eine breite mobile Nutzerbasis gebildet hat.

Zwei Millionen Österreicher

Seit Tagen bin ich auf der Lauer und schaue brav in der Facebook-App nach, wann in Österreich die Zwei-Millionen-Marke geknackt wird. Eben war es soweit.

Derzeit zeigt mir Facebook an, dass es in Österreich 2.005.500 Nutzer gibt. Kurz vorher waren es 2.013.400. Facebook ist da recht ungenau – oft werden Unterschiede je nach Computer oder IP-Adresse angezeigt. Deshalb gewartet ich habe, bis auf mehreren Rechnern jeweils zwei Millionen auftauchte.

Zeit für einen Vergleich. Interessanter als die pure Zahl ist der Marktanteil. Wie viele Nutzer gibt es auf die Einwohner umgelegt. Mit einem Marktanteil von fast 24 Prozent liegt Österreich da im Mittelfeld Europas.

Stellt sich die Frage, wie man solche Zahlen misst. Facebook gibt diese Daten selbst bekannt. In der Anwendung „Werbeanzeigen und Seiten“ kann man noch weiter einschränken. Hier ein kurzer Screencast, den ich allerdings schon vor einiger Zeit – vor dem letzten Relaunch – gemacht habe.

Bildhinweis: Jphoto,WikiCommons/Colaja

Die 5 besten neuen CS5-Features

Seit gut zwei Wochen darf ich die Adobe Creative Suite 5 (CS5) testen. Jetzt endlich ist das NDA ausgelaufen. Ich muss sagen, einige Features sind ein enormer Sprung. Hier die fünf besten neuen Funktionen:

fl_appicon_cs55. Apps fürs iPhone

Hier soll auf keinen Fall Flash gegenüber HTML5 verteidigt werden. Aber es ist schade, dass Apple es untersagt hat, Cross-Compiler für künftige iPhone-Apps zu verwenden. Es war ein eindeutiger Schlag gegen Entwickler und vor allem gegen die Kreativität. Je mehr Leute Apps bauen, umso mehr Leuten fällt Kreatives dazu ein. Den Unfug mit der Stabilität kaufe ich übrigens Steve Jobs nicht oder nur sehr bedingt ab, denn auch weiterhin werden unterschiedliche Frameworks zum Einsatz kommen.

Gut möglich, dass fortan etwa mehr Games im inoffiziellen AppStore (Jailbreak/Cydia) landen.

!CS5 ae_appicon_cs54. Interaktive Dokumente in InDesign

InDesign hat sich schon mit der letzten Version vom reinen Seiten-Layout-Tool hin zu einem Werkzeug für interaktive Dokumente gewandelt. Wird ein Dokument nicht mehr zu Papier gebracht kann es nun mit komplexen Animationen, Videos (ging bislang nur über Umwege) und Audio-Dateien angereichert werden.

Ein Manko existiert aber weiterhin und soll auch gar nicht unausgesprochen sein. Der Austausch mit früheren Versionen geht wieder nur über das INX-Format.

!CS5 ae_appicon_cs53. GPU-Untersützung beim Video-Rendern

Videoschnitt-Programme wie Premiere sind immer rechenintensivere Pixelschleudern. Gleichzeitig kommen aber Grafikkarten mit immer höheren Datenmengen (Videoauflösungen) immer besser zurecht. Was liegt da also näher, als die Grafikkarte rechnen zu lassen? Seit der letzten Version macht Photoshop von den Grafikchips Gebrauch, jetzt ist auch Premiere dazu in der Lage. So bleibt selbst bei komplexen Renderings die CPU-Last im unteren Bereich.

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2. Objektiv-Ausgleich

Wer mit einem Superwinkel schon einmal nach oben oder unten fotografiert hat, weiß dass dabei selten das gewünschte Bild heraus kommt. So manches Ojektiv verzerrt zu sehr. Dies mit Photoshop auszugleichen, war seit jeher möglich, allerdings eher kompliziert.

Der neue Lens Correction-Dialog gleich das aus und sorgt für natürlicher aussehende und nicht gekrümmte Bilder.

Photoshop - Lens Correction

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1. Content Aware Fill

Wann ist wohl alles komplett perfekt? In den allermeisten Bildkompositionen stört immer irgendetwas – sei es nun der Tourist, der deplatziert am Bild herumsteht oder ein Kabel, das am falschen Ort herunterhängt.

Wie das funktioniert, ist mir schlichtweg ein Rätsel, aber es funktioniert. Mit Content Aware-Fill (siehe 2 Videos hier) schneidet man einfach mit dem Lasso einen Bildteil grob aus und der Rest ist Magie. Freilich, ganz perfekt ist das nie, aber es das Ergebnis kann sich zeigen lassen.

Photoshop - Content-Aware Fill

Ob sich das Update lohnt, wird man frühestens dann sagen können, wenn der Preis feststeht. Heute wird Adobe seine neue Creative Suite 5 einmal vorstellen. Mit dem Ausliefern der deutschsprachigen Version ist wohl nicht vor Juni zu rechnen. Bis dahin wird’s hier noch weitere Neuigkeiten geben.

Besonders spannend finde ich beispielweise Dreamweavers neue Funktion, Themes von WordPress, Joomla & Co. direkt am Server manipulieren zu können.

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[Cancelled] CodeCamp Klagenfurt 2010

Cancelled! Aber aufgeschoben, ist nicht aufgehoben!

Code is poetry. Wer mich kennt, weiß: Ich bewundere Entwickler. Nichts kann eine gute Idee stoppen, die in Code gegossene Wirklichkeit wird. Die Grenzen des Umsetzbaren markiert nur unsere Vorstellungskraft.

Klagenfurt feiert diese Magie der Software. Im Rahmen der Woche der Begegnung (WdB) findet heuer das erste CodeCamp statt.

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Noch gibt es keinen Wiki (Update: Wiki is up, und almost done) sondern nur die Idee und ein grobes Datum: 26. und 27. Juni 2010.

Was ist das CodeCamp?

Ein Wochenende lang wird gecoded, bis die Tasten glühen. Gearbeitet wird an einem Projekt. Wenn das Interesse wirklich so groß ist wie nach dem ersten Feedback, dann eventuell auch an zwei Projekten. Von den Algorithmen über das Backend und die GUI bis zu einer ergänzenden iPhone-App soll alles fertig werden.

Welches Projekt kommt zum Zug?

Ein Projekt, das die Welt verändern soll. Welches genau, sollte eine Abstimmung der Teilnehmer ergeben. Vorschläge wird es am Wiki geben – die allgemeine Zielvorgabe ist jedoch vorgegeben – das Projekt sollte

  • die Demokratie fördern
  • die Idee von OpenGovernment verbreiten oder umsetzen
  • die Rechtsstaatlichkeit unterstützen.

„Coding for Democracy“, lautet denn auch das heurige Motto! Ich hätte auch schon eine Idee: eine Datenbank für Regierungsinserate. Damit der Steuerzahler nicht auch noch eine Unterwanderung demokratischer Wahlen durch die Hintertüre bezahlen muss.

OpenSourcing

Damit die Arbeit des Camps möglichst nachhaltig ist, sollte der Sourcecode unter einer möglichst freien Lizenz offengelegt werden. Um von meinem Beispiel auszugehen: So wäre es auch denkbar, dass nicht nur in Kärnten den Politikern mit der Anzeigen-Datenbank auf die Finger geschaut wird, sondern auch im Wiener Wahlkampf.

Wer kann mitmachen?

Alle, die am Entstehungsprozess von Software mitwirken wollen. Dafür braucht es mehr als nur Coder. Auch Grafiker fürs Benutzer-Interface oder ganz normale Leute zum Analysieren und Testen sind gefragt.

Was war die Woche der Begegnung?

Nur fürs Verständnis: Bis 1991 fand in Klagenfurt ein Kulturfestival statt, das zu einem der bedeutendsten im deutschsprachigen Raum zählte. Aus der WdB ging etwa der Bachmanpreis und die Woche der deutschen Literatur hervor.

Eine Woche gab es in ganz Klagenfurt Kultur zum Nulltarif. Hunderte Veranstaltungen (Rockkonzerte, zweisprachige Dichterlesungen, Theater-Workshops, darstellende Kunst und vieles mehr), sorgten für ein unglaubliches Klima der Offenheit.

Viele meinen sogar: Klagenfurt wäre in dieser Woche weltoffener als jede andere Stadt Österreich. Unvorstellbar – in Mitten diesen nationalen Kleingeist-Denkens, das derzeit herrscht.

Was wird die neue Woche der Begegung?

Im Jänner habe ich die Idee geboren, die WdB wieder zu beleben. Es müsste doch möglich sein, dachte ich mir, eine kleine Bewegung im Netz zu formen, die anschließend die Realität verändert und zum besseren bewegt. Es war möglich. Heute Abend gibt es das erste Treffen all jener, die das wollen. Ich gebe zu, es war ein Experiment. Aber es scheint zu glücken.

Die Idee ist es nun, dass sich die Klagenfurterinnen und Klagenfurter ihre WdB zurück holen. Ganz ohne Politiker, ganz ohne Steuergeld. Es wird eine Mini-Wiederauflage der WdB werden, vielleicht mit einem Dutzend Veranstaltungen. Aber ein Anfang ist getan. Klagenfurts Facebook-Nutzer werden sich das wieder zurück holen.

Codecamp und WdB?

Wie einige wissen, bin ich ein glühender Festival-Fan. Elevate finde ich großartig, obwohl ich noch nie dabei war. Und South by Southwest (SXSW) ist ohnehin unschlagbar.

Ein ganz klein wenig SXSW-Stimmung hätte ich gerne in Klagenfurt. Eine Verbindung von Kunst, Kultur, Technik und Demokratie wird immer wichtiger. Diese Brücke sollte das CodeCamp schaffen.

Zum Schluss

Es wird wohl kein so großes BarCamp wie unser „großes“ im Februar. Aber auch hier werden wir alles tun, um großartige Gastgeber zu sein. Unter Tags Coden und Abends offene Kultur. Ich wünsche mir inspirierende Tage und eine tolle Woche der Begegnung.

Spread the word! DANKE!

WebMontag: Medien am iPad

In den letzten Tagen und Wochen gab es viel über Apples jüngstes Produkt zu lesen. Da hörte man u.a., das iPad werde unseren Medienkonsum mehr verändern als vieles andere zuvor. Ich selbst verwendete die Metapher von iPads die Verlagslandschaft ebenso umkrempeln werden wie seinerzeit der iPod die Musikindustrie geprägt hat.

webmontag-ipad

Ob das alles auch so stimmt, wie vorhergesagt, bleibt abzuwarten. Sicher ist: das iPad ist da und wir deinen fixen Platz bei den Konsumenten bekommen. Vielleicht wird nicht die erste Version die Revolution einläuten, aber die zweite oder die dritte.

Noch vor dem Europa-Launch (laut letzten Gerüchten am 24. April) drängen sich einige Fragen auf. Gemeinsam mit Martin Gratzer, iPhone-Entwickler aus Klagenfurt, möchte ich zumindest einige Antworten liefern.

  • Martin: Was leisten iPad-Apps? Was kann man von ihnen erwarten?
  • Martin: Welche Anwendungen werden mit dem iPad überhaupt möglich sein?
  • Martin: Lohnt es sich eine App zu entwickeln oder reicht eine mobile Website?
  • Martin: Mit welchem Aufwand/welchen Kosten ist die Entwicklung von Content-Apps verbunden?
  • Georg: Worauf müssen sich Medienschaffende einstellen?
  • Georg: Welche Self-Publishing-Modelle gibt es? Wie bringe ich meine Inhalte aufs iPad?

Am nächsten SiliconAlps WebMontag sollen auch Best-Practice-Modelle und Showcases (siehe unten) aus den USA gezeigt. Und: Es wird auch zumindest ein iPad zum Spielen zur Verfügung stehen.

Wo? raj, 1. Stock. Badgasse 7, Klagenfurt
Wann? Montag, 19. April 2010 um 19:00 Uhr
Anmeldung: Nicht nötig, aber über Facebook wünschenswert, damit wir grob mit der Besucherzahl rechnen können.

BBC National Public Radio New York Times
Reuters USA Today Wallstreet Journal

Zum Vergrößeren – einfach draufklicken!

Top 10 Gratis-iPad-Apps

Heute ist es also soweit, das iPad erblickt das Licht der Welt. Um 15:00 Uhr startet der Verkauf, in den USA. Europa ist vermutlich Ende des Monats dran. Der AppStore ist jedoch schon vorbereitet und mit mehr als 700 Anwendungen gefüllt.

Auch im Österreichischen App-Store sind einzelne der kleinen Anwendungen schon sichtbar. Allerdings nur, wenn es kombinierte Apps sind, die – einmal gekauft – auf iPhone und iPad genutzt werden können. Reine iPad-Anwendungen sind derzeit noch nicht sichtbar.

Und hier gleich die erste schlechte Nachricht: Die Bezahl-Apps wurden teilweise kräftig teurer. Beim Launch war beispielsweise nicht davon die Rede, dass Apple für jede iWork-Anwendung (Pages, Numbers und Keynote) jeweils 9,90 Dollar verlangt. Zumindest ich war der Meinung, dass dieser Betrag einmal für das ganze Paket fällig wird. Und auch andere Apps kosten am iPad oft weit mehr als am iPhone oder iPod touch.

Aber es gibt auch kostenlose Apps. Hier die besten zehn davon:

10. Shazam

Ein Klassiker und auf fast jedem iPhone vorhanden. Einfach zur Musikquelle halten und über das Mikrofon (gibt es eines am iPad?) ein paar Sekunden aufnehmen. Am iPad werden dann Disco- und Biografien der jeweiligen Künstler dargestellt. 30 Sekunden kann man in alle Songs reinhören.
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9. Amazon Kindle

Das iPad wird dem Kindle gehörige Konkurrenz machen. Die gute Nachricht für alle Amazon-Kunden: Ihre Bücher können weiter verwendet werden. So ist das verschlossenste Format (proprietär, kopiergeschützt und nur von einem Anbieter) auf einmal ein sehr breit nutzbar: Kindle, Windows, Mac, iPad, iPhone. Bereits gekaufte Bücher werden automatisch aufs iPad geladen, die Lesezeichen werden über alle Geräte hinweg synchron gehalten.
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8. WeatherBug Elite

Absolut schöne Umsetzung einer Wetter-App. Ist zwar auf die USA zentriert, allerdings ist sie auch in Europa nützlich. Die iPad-Version dürfte ein Einführungsangebot sein – daher rasch zugreifen Für die iPhone-Version werden 99 Cent verlangt.
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7. Draw for iPad

Ein einfaches Zeichenprogramm gehört unbedingt auf jedes iPad. Es muss ja nicht gleich Brushes (9,90 Dollar) oder gar OmniGraffle (49,99 Dollar) sein.
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6. IMDb

Die International Movie Database ist ein Fixstarter liefert neben umfangreichen Film-Informationen auch Trailer, Foto-Galerien oder Charts.
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5. Twitterrific

Schon am iPhone zählte Twitterrific zu den ersten und besten Twitter-Clients. Am iPhone sieht es gegenüber der Konkurrenz (Tweetdeck, Tweet für 3,99 Dollar oder IM+ für 9,99 Dollar) schöner aus und wirkt funktionaler.
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4. Feeddler RSS Reader

Zugegeben nicht perfekt, aber durchaus herzeigbar ist dieser RSS-Reader, der seinen Datenbestand mit Google Reader synct und offline zur Verfügung stellt.
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3. Wikipanion

Wikipedia am iPad ersetzt so manche dicke Lexikon-Schwarte. Mit Wikipanion liest man in einer angenehmen Umgebung – Bookmarks, Fotos, Maps und Videos inklusive.
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2. Evernote

Der Klassiker in Sachen Notizen gleicht seinen Datenbestand am iPad mit dem Web, Macs, Windows-Rechnern und allen möglichen Smartphones ab.
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1. iBooks

Das iPad wird zur privaten Content-Zentrale. Bücher wird man in iBooks lesen und kaufen können. Das große Plus: Im US-Store gibt ein Sortiment von rund 30.000 Büchern kostenlos zum Download. Sie stammen aus dem Fundus des „Projekt Gutenberg“. Das iPad wird zudem das quelloffene EPUB-Format beherrschen, weshalb man wohl auch eigene Buchsammlungen in iBooks konsumieren wird können.
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Twitter-Reichweite in Österreich

Wie viele Foller hat man? Dieser S…vergleich prägt Twitter seit Jahren. Doch: Wer 1.000.000 Follower oder mehr hat, mag relevant sein. In Österreich ist jedoch der relevanter, dem mehr Österreicher folgen. Bislang gab es jedoch keine Vergleichszahlen dafür.

Gerald Bäck von Digital Affairs beschäftigt sich seit einiger Zeit mit Twitter-Analysen. Diese Woche veröffentlichte er die erste Statistik, die zeigt, welche Österreichische Twitter-Nutzer die meisten Follower aus Österreich haben. Grund für ein Interview mit dem digerati Bäck.

Hier die Rangliste:

Weltweit Österreich Anteil
1.ArminWolf11.3735.20346%
2.misik3.7291.69045%
3.martinblumenau2.6291.47856%
4.corinnamilborn2.1501.17154%
5.georgholzer2.2731.12349%
6.muesli1.7711.11063%
7.geraldbaeck2.2001.02246%
8.chorherr1.5881.00863%
9.linzerschnitte2.4161.00542%
10.DieterBornemann1.63099961%

Und jetzt zum Interview:

[audio:http://media.digirati.eu/10-04-01-digirati-interview-gerald-baeck.mp3]

Linktipp: Geralds Liste der twitternden Journalisten

Bäck beschäftigt sich schon länger mit Twitter-Analysen. In den nächsten Wochen sollen weitere Rankings veröffentlicht werden, etwa zu allen deutschsprachigen Followern von Österreichern oder ein Ranking, das die „Aufmerksamkeit“ (z.B. Anzahl der Follower der Follower) mitberücksichtigt. Noch eine wichtige Zahl aus dem Interview: Rund 20.000 Österreicher nutzen Twitter.

Und weil wir gerade von Zahlen reden. Mit heutigem Datum sind fast 1,95 Millionen Österreicher auf Facebook. Auch wenn die Zahlen ungenau sind – wie mit Gerade besprochen, könnte die 2.000.000-Marke in den nächsten Tagen und Wochen fallen.

Handy: Ungebunden ist billiger

(c) iStockPhoto, TommLIch will meinen Mobilfunkbetreiber wechseln – dringend und eher gestern als heute will ich von T-Mobile weg. Die Probleme mit dem Datenverkehr wurden zuletzt in den Abendstunden (tagsüber bin ich zu 90 Prozent im eigenen Wlan) immer unerträglicher. Ob man ein Datennetz bekommt oder nicht, ist im Zentrum Klagenfurts mittlerweile Glückssache.

Aber für Roulette bezahle ich keine 36 Euro im Monat! Ganz abgesehen davon, dass ich schon in den letzten Wochen und Monaten von meinem Anbieter NICHT die Leistung bekommen habe, für die ich eigentlich bezahlt habe …

Nach mehreren lauten Tweets und Facebook-Einträgen war Anfang März sogar ein Techniker-Team bei mir. Geändert hat sich nichts – das war in der kurzen Zeit aber auch nicht zu erwarten. Zu gravierende dürften (meiner Meinung nach) die Engpässe und Netzprobleme sein.

Kündigungsentgelt schadet T-Mobile

Meine Ausstiegskosten bei T-Mobile: Je 36 Euro muss ich noch bis zum 11. Juli bezahlen. Dazu kommen Entgelte für die Rufnummern-Portierung und 80 Euro, würde ich den Vertrag vorzeitig kündigen. Gut möglich, dass es ähnliche Gebühren auch bei anderen Betreibern gibt.

Ganz davon abgesehen, ob man das als Abzocke ansieht oder nicht – ist dieses Ausstiegs-Entgelt schon aus Marketing-Gründen nicht durchdacht. Ich werde meine 0676er-Nummer nicht zum nächsten Betreiber mitzunehmen. Anders ausgedrückt: Ich soll bezahlen, dass ich mit mein Name auch noch Marketing für T-Mobile mache. No way!

Was werde ich stattdessen tun? Eine neue Nummer ohne Betreiberbindung in einem anderen Netz muss her und schalte die alte Nummer auf eine Mailbox oder leite sie zur neuen Nummer. Um die Grundgebühr komme ich ohnehin nicht herum. So spare ich wenigstens Ärger, Zeit und Geld. Zudem erfährt jeder, dass und warum ich wechsle. Bis zum Sommer nutze ich eben einen Adroiden und am 11. Juli lasse ich mein iPhone 3GS freischalten.

Billiger ohne Subvention

Ende Februar habe ich für die Arbeiterkammer Kärnten einen Preisvergleich gemacht. Die Kernfrage dabei: Wie viel spart man sich bei Handy-Diskontern? Die Unterschiede sind gravierend. Ein Klick auf die Tabelle führt zur kompletten Kalkulation (inklusive Yesss!).

Der Fairness halber: Dieser Vergleich stimmt im Groben und Ganzen, ist allerdings nicht 100 Prozent exakt. Warum? Man kann Mobilfunkverträge schon wegen dem vielen Kleingedruckten kaum 1:1 miteinander vergleichen. So treten hier Äpfel gegen Birnen an, aber es wurden sehr ähnliche Tarife miteinander vergleichen. 1000 Minuten in alle Netze, 1000 SMS, 1 GB Datenverkehr etc. Stand Ende Februar 2010.

Im Klartext: Wer sich ein iPhone 3GS ohne Subvention in Italien kauft und eine Diskonter-Simkarte reinsteckt, spart je nach Tarif über 24 Monate hinweg fast 500 Euro. Achtung: Gewährleistung gibt es – aber nur in Italien.

Wer glaubt, dass Mobilfunker heute noch etwas zu verschenken haben, irrt. Zu tief ist mittlerweile das Preisniveau. So manches Null-Euro-Handy ist allerdings der pure Nepp. Daher unbedingt NACHRECHNEN!!!

Mein nächster Betreiber

Eben wurde bekannt, dass es wieder einen neuen BigBob-Tarif geben wird. Wie schaut der aus?
8,80 Euro pro Monat für 1000 Minuten österreichweit und 1000 SMS. Als Option bekommt man 1 Gigabyte Daten für nochmals 4 Euro im Monat. Ohne Gerätestützung, dafür jederzeit zu kündigen!

Das ist mehr, als ich je mit dem iPhone je gebraucht habe und macht in Summe 12,80 Euro pro Monat plus einmal 14,90 Euro für ein Packerl, das ich allerdings schon gekauft habe. Aktiviert wird es aber erst morgen, wenn es BigBob offiziell (bis 30. Juni) gibt. Hier also auch gleich meine supercoole neue Nummer, die ich unlängst beim Saturn entdeckt habe: +43-680-200 90 30.

Die T-Mobile-Nummer bleibt bis Juli ohnehin aktiv und ich werde wohl oder übel zwei Handys mitschleppen. Aber dafür bin ich unterwegs endlich wieder online!

Eine Frage gibt es für mich natürlich schon: Gibt Haken von Bob? Bis jetzt habe ich noch keinen Show-Stopper entdeckt.

  • Es gibt kein Service: Eine kostenlose 0800-er Nummer Darf man sich zu solchen Preisen aber auch nicht erwarten.
  • Beim Roaming gibt es europaweit ohnehin fixe Preise, die von den Betreibern nur mit Zusatzpaketen (die Bob nicht hat) unterschritten werden. Außerhalb Europas habe ich auf den ersten Blick keine großen Unterschiede gesehen. Und Daten sind überall wucherhaft teuer
  • Priorisierung: Zuletzt habe ich einige Male von Gerüchten gehört, die Mobilkom würde Bob zugunsten von A1 schlechter priorisieren. Mit dem Datenstick habe ich das bislang nicht bemerkt und auch sonst waren die Rückmeldungen durch die Bank positiv.

[Update: Gleich zwei Leser haben mich per Twitter bzw. Mail drauf aufmerksam gemacht, dass die Mobilkom schon gerne zugunsten von A1 und zu ungunsten von Bob und Red Bull Mobile priorisieren würde. Aber sie können’s derzeit noch nicht.]

Mag sein, dass etwas daher kommt, mit dem ich nicht gerechnet habe. Und wenn das Netz wider Erwarten schlechter als erwartet ist, kann ich ohne kranke Gebühren rasch wieder wechseln.